Verordnung des Ministeriums für Industrie und Handel Nr. 92 / 1999

Verordnung des Ministeriums für Industrie und Handel zur Festlegung der Methode zur Kennzeichnung von Textilerzeugnissen mit Daten über die Zusammensetzung des Materials

Gültig Ordnung In Kraft seit 01.07.1999
92.
Ordnung
Ministerium für Industrie und Handel
vom 29. April 1999
zur Festlegung des Verfahrens zur Kennzeichnung von Textilerzeugnissen mit Informationen über die Zusammensetzung des Materials
Das Ministerium für Industrie und Handel sieht gemäß § 28a (b) und (c) Gesetz Nr. 634 / 1992 Slg., Verbraucherschutz, geändert durch Gesetz Nr. 104 / 1995 Slg.:
§ 1
Diese Verordnung führt die einschlägigen Vorschriften der Europäischen Gemeinschaft 1 durch und sieht vor
a) Einzelheiten der Kennzeichnung von Textilwaren,
b) einen Überblick über die Namen jeder Art von Textilfasern und deren Beschreibung;
c) die vertraglichen Erhöhungen, die zur Berechnung des Fasergewichts in Textilwaren verwendet werden;
d) eine Liste von Textilerzeugnissen, die durch Angaben der Zusammensetzung des Materials nicht zwingend gekennzeichnet sind;
e) eine Liste von Erzeugnissen, die mit einer gemeinsamen Bezeichnung gekennzeichnet werden können.
§ 1a
Kennzeichnung von Fasern
(1) Die Namen der bei der Etikettierung von Textilerzeugnissen verwendeten Fasern und deren Beschreibung sind in Anhang 1 aufgeführt.
(2) Die Verwendung der in der Tabelle in Anhang 1 dieses Erlasses aufgeführten Namen ist für Fasern vorbehalten, deren Essenz in der gleichen Position der Tabelle angegeben ist. Diese Namen dürfen weder einzeln noch als Grundlage des Wortes, noch als Adjektiv verwendet werden.
(3) Die Kennzeichnung jedes Fasertyps verwendet ihre vollständigen Artennamen. Für Textilien, die zur Weiterverarbeitung bestimmt sind, kann anstelle von Vollfasernamen eine Abkürzung verwendet werden, die in den Begleitdokumenten erläutert werden muss.
(4) Der Begriff "Silk" darf nicht verwendet werden, um die Form oder die spezielle Gestaltung von kontinuierlichen Textilfasern anzuzeigen.
(5) Für Textilerzeugnisse, für die es schwierig ist, ihre Zusammensetzung im Herstellungsstadium zu bestimmen, kann der Begriff "Fasergemisch" verwendet werden.
§ 2
Etikettierung von textilen Erzeugnissen einer Faserart
(1) Ein Textilprodukt aus nur einer Faserart ist mit "100%" und dem Namen der Faser zu kennzeichnen. Dies kann nur durch den Namen "sauber" z ersetzt werden.
(2) Ein nach Absatz 1 gekennzeichnetes Textilprodukt kann bis zu 2 % der Fremdfasern des Gesamtgewichts der im Erzeugnis enthaltenen Fasern enthalten, sofern diese Menge aus technischen Gründen gerechtfertigt ist. Diese Toleranz wird für textile Produkte aus kardiertem Garn auf 5 % erhöht.
§ 3
Etikettierung von Textilerzeugnissen aus zwei oder mehr Faserarten
(1) Ein Textilprodukt aus zwei oder mehr Faserarten, von denen eine Art mindestens 85 % des Gesamtgewichts beträgt, ist wie folgt zu kennzeichnen:
a) die Bezeichnung der Faserart, gefolgt von einer prozentualen Angabe ihres Gewichts; oder
b) den Namen der Faserart, gefolgt von der Bezeichnung "mindestens 85%"; oder
c) vollständige Angabe der Materialzusammensetzung des Produktes als Prozentsatz.
(2) Ein textiles Erzeugnis, das aus zwei oder mehr Faserarten besteht, von denen kein Typ weniger als 85 % des Gesamtgewichts beträgt, wird mit der Bezeichnung und dem Prozentsatz mindestens zweier Hauptfasern bezeichnet. In dieser Angabe sind die Namen der anderen im Erzeugnis enthaltenen Fasern in absteigender Reihenfolge ihres Anteils an dem Gesamtgewicht des Erzeugnisses anzugeben. Die Namen dieser Fasern können um einen Prozentsatz ergänzt werden.
(3) Arten von Fasern, die weniger als 10 % des Gesamtgewichts des Erzeugnisses ausmachen, können als "andere Fasern" bezeichnet werden, die ihren Gesamtanteil angeben. Wird jedoch der Name des Fasertyps angegeben, dessen Anteil an der Zusammensetzung des Produkts weniger als 10 % beträgt, so ist die vollständige Zusammensetzung des Materials des Produkts als Prozentsatz anzugeben.
(4) Als "Baumwoll-Flucken-Gemisch" können Textilerzeugnisse mit reinem Baumwoll-Kett und reinem Flachsüßstoff bezeichnet werden, wobei der Anteil an Flachs mindestens 40 % des Gesamtgewichts des nicht-polierten Gewebes beträgt und die Spezifikation "reines Baumwoll-Kett-Schuß" ergänzt werden muss.
§ 4
Toleranz der Zusammensetzung des textilen Materials von zwei oder mehr Faserarten
(1) Bei Angabe der Zusammensetzung des Materials:
a) die Menge der Fremdfasern bis zu 2 % des Gesamtgewichts des Erzeugnisses wird toleriert, wenn dieses Auftreten aus technischen Gründen gerechtfertigt ist; Diese Toleranz erhöht sich bei Produkten, die eine Kardieroperation erfahren haben, auf 5%;
b) eine Produktionstoleranz von 3 % zwischen dem im Etikett angegebenen Anteil der Fasern und dem durch Analyse ermittelten Anteil der Faser, (1) bezogen auf das Gesamtgewicht der Fasern im Produkt nach Abzug des Gewichts der Fremdfasern, wenn überhaupt, bestimmt gemäß a). Diese Toleranz gilt auch für
1. in absteigender Reihenfolge aufgeführte Fasern gemäß ihrer Darstellung im Erzeugnis ohne Angabe des in Artikel 3 Absatz 2 genannten Prozentsatzes;
2. den Anteil der Wollfasern gemäß Artikel 5 Absatz 2 Buchstabe b).
(2) Die Kumulierung von Toleranzen nach Absatz 1 ist nur dann zulässig, wenn festgestellt wird, dass bei der Analyse (1) nach der Toleranz (a) festgestellte Fremdfasern die gleiche chemische Art wie eine oder mehrere Faserarten im Erzeugnis haben.
(3) Für spezielle Textilerzeugnisse, bei denen die Herstellungstechnik höhere Toleranzen erfordert als die in Absatz 1 genannten, können höhere Toleranzen nur in Ausnahmefällen zulässig sein und der Hersteller eine angemessene Begründung erteilt.
(4) Es ist nicht erforderlich, sichtbare und isolierende Fasern in den Materialzusammensetzungsdaten anzugeben, die nur für dekorative Zwecke bestimmt sind und nicht mehr als 7 % des Gesamtgewichts der Fertigware betragen. Gleiches gilt für Fasern, die dem Produkt zur Erzielung einer antistatischen Wirkung (z.B. metallische Fasern) zugesetzt werden, die 2 Gew.-% des fertigen Produktes nicht überschreiten.
§ 5
Etikettierung von Wolle enthaltenden Textilerzeugnissen
(1) Ein Wollprodukt kann nur dann mit dem Begriff "Schneide" bezeichnet werden, wenn es ausschließlich aus Fasern besteht, die bisher nicht zum Fertigprodukt gehören, keinem Spinn- oder Filzvorgang unterzogen worden sind, der bei der Herstellung dieses Erzeugnisses erforderlich ist und durch Verarbeitung oder Verwendung nicht beschädigt wurde.
(2) Der Begriff "Schneidwolle" kann verwendet werden, um in einem Fasergemisch enthaltene Wollfasern zu beschreiben, wenn
a) alle in diesem Gemisch enthaltenen Wollfasern den Anforderungen des Absatzes 1 entsprechen oder
b) der Fasergehalt aus mindestens 25 % des Gesamtgewichts der Mischung besteht oder
c) bei gewaschener Mischung werden die Wollfasern nur mit 1 Zusatzfaser vermischt.
In diesen Fällen ist die vollständige Zusammensetzung des Gemischmaterials als Prozentsatz anzugeben.
(3) Die durch die Produktionstechnik gerechtfertigte Toleranz beträgt höchstens 0,3 % der Faserzusätze für die in den Absätzen 1 und 2 genannten Erzeugnisse und gilt auch für Wollerzeugnisse, die dem Waschprozeß unterzogen worden sind.
§ 6
Etikettierung von Textilerzeugnissen, wenn sie auf den Markt gebracht werden
(1) Die unter diese Verordnung fallenden Textilwaren sind mit einem ähnlichen Etikett gekennzeichnet oder gekennzeichnet, das Angaben über die Zusammensetzung des Materials enthält, wenn es für kommerzielle oder industrielle Zwecke vermarktet wird.
(2) Sind Textilerzeugnisse nicht zum Verkauf an den Verbraucher bestimmt, so kann die Kennzeichnung nach Absatz 1 durch Handelsdokumente ersetzt oder ergänzt werden. In Handelsdokumenten müssen die Namen der Fasern und andere Einzelheiten der Zusammensetzung des Materials gemäß den Bestimmungen dieses Erlasses erscheinen. Die Verwendung von Abkürzungen von Fasernamen ist nur zulässig, wenn sie in dem Dokument, in dem sie verwendet werden, erläutert werden.
(3) Die Informationen über die Zusammensetzung des Materials auf Etiketten, Etiketten, Packungen, direkt auf dem Produkt, in Handelsdokumenten, Katalogen usw. sind deutlich zu drucken.
(4) Informationen, die sich nicht auf den Gegenstand der Änderung dieses Erlasses beziehen, sind so gegeben, daß sie nicht mit Daten über die Zusammensetzung des Materials verwechselt werden können. Diese Angaben sind gesondert zu melden. Wird jedoch ein Textilprodukt zum Verkauf an den Verbraucher bestimmt und eine Marke oder Marke des Unternehmers entweder separat oder als Adjektiv oder als Grundlage für das Wort einer der in Anhang 1 dieses Erlasses genannten Namen oder als Ausdruck, der mit ihm verwechselt werden könnte, so ist die Marke oder Marke des Unternehmers unmittelbar vor oder nach der Zusammensetzung des Materials anzugeben.
(5) Werden Textilerzeugnisse zum Verkauf angeboten oder außerhalb des Hoheitsgebiets des Staates verkauft, so sorgt der Lieferant dafür, dass die Kennzeichnung oder zusätzliche Kennzeichnung in einer im Hoheitsgebiet des Kunden verwendeten Amtssprache erfolgt.
§ 7
Etikettierung von Textilerzeugnissen aus zwei oder mehr Teilen
(1) Bei einem Textilprodukt, das aus zwei oder mehr Teilen mit einer anderen Materialzusammensetzung besteht, sind die Daten über die Materialzusammensetzung für jeden Teil vorzulegen. Für Teile, die weniger als 30 % des Gesamtgewichts des Produktes ausmachen, sind nur die Hauptfutter obligatorisch.
(2) Die Kennzeichnung jedes Teils ist so zu machen, dass klar ist, auf welchen Teil sich die Materialzusammensetzungsdaten beziehen.
(3) Für die in den Absätzen 4 bis 9 genannten Textilerzeugnisse kann die Kennzeichnung der Zusammensetzung des Materials entweder durch Angabe der Zusammensetzung des Erzeugnisses als Ganzes oder durch Angabe der Materialzusammensetzung jedes Teils erfolgen.
(4) Für folgende Korsierwaren ist die Zusammensetzung des Materials entweder durch die Zusammensetzung des gesamten Produkts oder die Zusammensetzung der folgenden Bestandteile kumulativ oder einzeln anzugeben:
a) bei BHs, Innen- und Außengeweben von Cupcakes und Hinterteilen,
b) bei vorderen, hinteren und seitlichen Montageteilen,
c) bei Korsetts das äußere und innere Gewebe der Becher, die vorderen und hinteren Verstärkungsteile und die Seitenteile.
Für nicht unter den Buchstaben a bis c genannte Korsetterzeugnisse ist die Zusammensetzung des Materials entweder für das gesamte Erzeugnis oder für jeden Teil des Erzeugnisses kumulativ oder einzeln anzugeben, und die Kennzeichnung darf nicht für die Teile vorgeschrieben sein, die weniger als 10 % des Gesamtgewichts des Erzeugnisses ausmachen.
(5) Bei mit Druck geätzten Geweben ist die Zusammensetzung des Materials kumulativ für das gesamte Produkt anzugeben und die Zusammensetzung des Grundgewebes und des bedruckten Gewebes getrennt anzugeben.
(6) Bei gestickten Textilerzeugnissen ist die Zusammensetzung des Materials kumulativ für das gesamte Produkt anzugeben. Die Zusammensetzung des Grundgewebes und der Stickgarne kann jedoch getrennt angegeben werden. Wenn die bestickten Teile weniger als 10% der Oberfläche des Produktes bilden, genügt es, die Zusammensetzung des Grundgewebes anzuzeigen.
(7) Bei Kernelgarnen, bei denen der Kern und die Verpackung aus unterschiedlichen Fasern bestehen, ist die Zusammensetzung des Materials kumulativ für das gesamte Produkt anzugeben und die Zusammensetzung des Kernels und die Zusammensetzung der Verpackung getrennt anzugeben.
(8) Bei Samt-, Plüsch- und ähnlichen Erzeugnissen sind Angaben über die Zusammensetzung des Materials für das gesamte Produkt kumulativ zu melden. Wird das Grundgewebe im Produkt deutlich unterschieden und die Gebrauchsschicht aus anderen Fasern besteht, so kann die Zusammensetzung dieser Teile getrennt angegeben werden.
(9) Bei Bodengeweben und Teppichen, bei denen das Trägergewebe und die Gebrauchsschicht aus unterschiedlichen Fasern bestehen, kann nur ein Hinweis auf die Materialzusammensetzung der Gebrauchsschicht angegeben werden, die benannt werden muss.
(10) Wenn zwei oder mehr Textilerzeugnisse eine Verkaufseinheit bilden und die Materialzusammensetzung dieser Produkte gleich ist, können sie mit nur einem Etikett gekennzeichnet sein.
§ 8
Textilerzeugnisse, die keine zwingende Kennzeichnung mit Materialzusammensetzungsinformationen unterliegen
Die in Anhang 3 dieser Verordnung aufgeführten Textilerzeugnisse unterliegen nicht der zwingenden Kennzeichnung hinsichtlich der Zusammensetzung des Materials. Werden diese Erzeugnisse jedoch gekennzeichnet oder anderweitig gekennzeichnet, so unterliegt die Kennzeichnungsmethode den Bestimmungen dieser Verordnung.
§ 9
Textilerzeugnisse, die mit einem gemeinsamen Etikett gekennzeichnet werden können
(1) Die in Anhang 4 dieses Erlasses aufgeführten Textilerzeugnisse, die gleichartig und zusammengesetzt sind, können mit einem gemeinsamen Etikett gekennzeichnet werden, das die Einzelheiten der Zusammensetzung des in diesem Erlass vorgesehenen Materials enthält.
(2) Die Daten über die Materialzusammensetzung der im Stück oder auf der zum Verkauf bestimmten Leinwand verkauften Textilerzeugnisse sind gekennzeichnet.
(3) Die in den Absätzen 1 und 2 genannten Erzeugnisse sind so zu kennzeichnen, dass der Verbraucher seine Zusammensetzung vollständig verstehen kann.
§ 10
Nicht berücksichtigte Inhaltsstoffe für die Bestimmung der Stoffzusammensetzung
(1) Bei der Bestimmung des Anteils der Fasern an Textilerzeugnissen sind die in den Absätzen 2, 3, 4 und 5 genannten Bestandteile nicht in das Gesamtgewicht des Erzeugnisses einzubeziehen.
(2) Alle Textilwaren werden nicht berücksichtigt:
a) nicht-textile Teile, Beschneidungen, Etiketten und Etiketten, Akkorde und Geflechte, sofern sie nicht integraler Bestandteil des Produkts, Knöpfe und Schnallen bilden, die mit Textilmaterial, Accessoires, Ornamenten, Bändern, elastischen Garnen und Streifen in spezifizierten und spezifizierten Stellen des Produkts enthalten sind;
b) sichtbare und isolierende Fasern rein dekorativer Natur und antistatischer Fasern gemäß Artikel 4 Absatz 4;
c) Fettstoffe, Bindemittel, Füllstoffe, Geißel und Zubereitungen, Imprägnierstoffe, Farb- und Druckhilfsmittel und andere textile Hilfsstoffe; die Mengen dieser Bestandteile dürfen den Verbraucher nicht irreführen.
(3) Bei Fußbodentextilien und Teppichen dürfen alle Teile, die keine Nutzfläche bilden, nicht berücksichtigt werden.
(4) Für die Bespannung von Geweben, Scharnieren und Vorhängen, Binden und Füllen von Kett- und Schussfäden, die nicht Teil der Gewebefläche sind, darf nicht berücksichtigt werden.
(5) Für andere Textilerzeugnisse wird nicht berücksichtigt:
a) Unterkonstruktionen, Verstärkungsverkleidungen, Versteifungen, Auskleidungen, Auskleidungen und andere Verstärkungselemente;
b) Nähfaden und Bindefaden, es sei denn, sie ersetzen Kett- oder Schussfaden im Gewebe;
c) Füllungen, sofern sie keine Isolierfunktion haben;
d) Auskleidung, sofern die Bestimmungen von Abschnitt 7 Absatz 1 nicht für sie gelten.
(6) Die Grund- oder Grundmaterialien von textilen Erzeugnissen, die als Grundlage für die Verwendung der Oberfläche dienen, insbesondere für Decken und Doppelgewebe, und die Rückseite für Samt, Zahnfleisch und ähnliche Erzeugnisse, sind nicht als abnehmbare Grundgewebe anzusehen.
(7) Verstärkte Einsätze und Bleistifte sind Garne oder Materialien, die in die angegebenen Stellen der Produkte eingearbeitet werden, um ihre Steifigkeit oder Dicke zu erhöhen.
§ 11
Verfahren zur Probenahme zur Bestimmung der Materialzusammensetzung
(1) Die Prüfung der Übereinstimmung der Zusammensetzung des Textilmaterials mit den in diesem Erlass vorgesehenen Informationen erfolgt nach besonderen Regeln. (1a)
(2) Die in Anhang 2 dieses Erlasses aufgeführten vertraglichen Erhöhungen werden zur Berechnung der Anteile jedes Fasertyps herangezogen.
§ 12
Verordnung Nr. 132/1996 Slg. zur Festlegung der Einzelheiten der Kennzeichnung von Textilwaren mit Daten über die Zusammensetzung des Materials wird aufgehoben.
§ 13
Effizienz
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1999 in Kraft.
Minister:
Doc.

Příloha č. 1

Anhang Nr. 1 des Erlasses Nr. 92/1999
Überblick über die Namen jeder Art von Textilfasern und deren Beschreibung
Poř. číslo Název vlákna Popis vlákna
1 vlna1)vlákno z ovčího nebo jehněčího rouna (ovis aries)
2 alpaka, lama, velbloud, kašmír, mohér, angora, vikuňa, jak, guanako, kašgora, bobr, vydra, včetně slova „vlna“ nebo „srst“ nebo bez těchto slov1)srst těchto zvířat: alpaka, lama, velbloud, kašmírská koza, angorská koza, angorský králík, vikuňa, jak, guanako, kašgorská koza (kříženec kašmírské a angorské kozy), bobr, vydra
3 zvířecí chlupy nebo koňské žíně s uvedením nebo bez uvedení druhu zvířete (např. hovězí chlupy, srst kozy domácí, koňské žíně) srst různých zvířat neuvedených v položce 1 ani 2
4 hedvábí vlákno získané výlučně ze snovacích žláz hmyzu
5 bavlna vlákno získané z tobolek bavlníku (Gossypium)
6 kapok vlákno získané z plodu kapoku (Ceiba pentandra)
7 len vlákno získané z lýka stonku lnu (Linum usitatissimun)
8 konopí vlákno získané z lýka konopí (Canabis sativa)
9 juta vlákno získané z lýka Corchorus olitorius a Corchorus capsularis. Pro účely této vyhlášky se za jutu považují rovněž lýková vlákna získaná z druhů: Hibiscus cannabinus, Hibiscus sabdariffa, Abutilon avicennae, Urena lobata, Urena sinuata
10 abaka (manilské konopí) vlákno získané z pochvy listu Musa textilis
11 alfa vlákno získané z listů Stipa tenacissima
P kokos vlákno získané z plodů Cocos nucifera
13 broom vlákno získané z lýka Cytisus scoparius anebo Spartium Junceum
14 ramie vlákno získané z lýka Boehmeria nivea a Boehmeria tenacissima
15 sisal vlákno získané z listů Agáve sisalana
16 bengálské konopí vlákno z lýka Crotalaria juncea
17 henequen vlákno z lýka Agáve fourcroydes
18 maguey vlákno z lýka Agáve cantala
19 acetát vlákno z acetátu celulózy, v němž je nejméně 74 % a nejvýše 92 % hydroxylových skupin acetylováno
20 alginát vlákno získané z kovových solí kyseliny alginové
21 měďnaté vlákno regenerované celulózové vlákno získané měďnatoamoniakálním postupem
22 modal regenerované celulózové vlákno získané modifikovaným viskózovým postupem, s vysokou pevností při přetrhu a vysokým modulem pevnosti za mokra. Pevnost (BC) v klimatizovaném stavu a síla (BM) potřebná k prodloužení o 5 % v mokrém stavu jsou:
BC (cN) ≥ l,3 √T + 2 T
BM (cN) ≥ 0,5 √T
kde T je průměrná délková hmotnost v decitex
23 protein vlákno získané z přírodních proteinových látek, regenerované a stabilizované pomocí chemických činidel
24 triacetát vlákno z acetátu celulózy, v němž je nejméně 92 % hydroxylových skupin acetylováno
25 viskóza regenerované celulózové vlákno získané viskózovým postupem, při kterém vzniká nekonečné a střižové vlákno
26 akryl vlákno z lineárních makromolekul, které mají v řetězci nejméně 85 %hmot. akrylonitrilových jednotek
27 chlorovlákno vlákno z lineárních makromolekul, které mají v řetězci více než 50 % hmot. chlorovaných vinylových nebo vinylidenových monomérních jednotek
28 fluoretylen vlákno z lineárních makromolekul tvořených fluorovanými alifatickými uhlovodíkovými monomery
29 modakryl vlákno z lineárních makromolekul, které mají v řetězci nejméně 50 % a nejvýše 85 % hmot. akrylonitrilových jednotek
30 polyamid nebo nylon vlákno ze syntetických lineárních makromolekul, které mají v řetězci opakující se amidové vazby, z nichž nejméně 85 % je připojeno k alifatickým nebo cykloalifatickým jednotkám
31 aramid vlákno ze syntetických lineárních makromolekul sestávajících z aromatických skupin spojených amidovými nebo imidovými vazbami, z nichž nejméně 85 % je napojeno přímo na dvě aromatická jádra, a pokud se vyskytují imidové vazby, jejich počet nepřesáhne počet amidových vazeb
32 polyimid vlákno ze syntetických lineárních makromolekul, které mají v řetězci opakující se imidové jednotky
33 lyocel2)regenerované celulózové vlákno získané procesem rozpouštění a spřádání v organickém rozpouštědle, bez tvorby derivátů
34 polylaktid vlákno tvořené lineárními makromolekulami, které mají v řetězci nejméně 85 % hmot. jednotek esterů mléčné kyseliny odvozených z přirozeně se vyskytujících cukrů, jež má teplotu tání nejméně 135 °C
35 polyester vlákno z lineárních makromolekul, které mají v řetězci nejméně 85 % hmot. esteru diolu a kyseliny tereftalové
36 polyetylén vlákno z nesubstituovaných alifatických nasycených uhlovodíkových lineárních makromolekul
37 polypropylen vlákno tvořené alifatickou nasycenou uhlovodíkovou lineární makromolekulou, kde každý druhý atom uhlíku váže metylovou boční skupinu v izotaktickém uspořádání a bez dalších substitucí
38 polykarbamid vlákno z lineárních makromolekul, které mají v řetězci opakující se ureylenovou funkční skupinu (NH-CO-NH)
39 polyuretan vlákno z lineárních makromolekul složených z řetězců s opakující se uretanovou funkční skupinou
40 vinylal vlákno z lineárních makromolekul, jejichž řetězec je vytvořen z polyvinylalkoholu s různým stupněm acetylace
41 trivinyl vlákno složené z akrylonitrilového terpolymeru, chlorovaného vinylového monomeru a třetiny vinylového monomeru, z nichž žádný netvoří 50 % celkové hmotnosti
42 elastodien pružné vlákno složené z přírodního nebo syntetického polyizoprenu nebo složené z jednoho nebo více dienů polymerovaných s jedním nebo několika vinylovými monomery nebo bez nich, které po protažení až na trojnásobek své původní délky a po uvolnění znovu rychle nabývá v podstatě své původní délky
43 elastan pružné vlákno složené nejméně z 85 % hmot. ze segmentového polyuretanu, které po protažení až na trojnásobek své původní délky a po uvolnění znovu rychle nabývá v podstatě své původní délky
44 skleněné vlákno vlákno vyrobené ze skla
45 název odpovídající materiálu, ze kterého jsou vlákna složena, např. kovová (metalická, metalizovaná), azbestová, papírová, po kterém následuje slovo „nit“ nebo „vlákno“ nebo bez těchto slov vlákna získaná z různorodých nebo nových materiálů, které nejsou uvedeny jinde v této příloze
46 elastomultiester vlákno vytvořené interakcí dvou nebo více chemicky rozdílných lineárních makromolekul ve dvou nebo více odlišných fázích (z nichž žádná nepřesahuje 85 % hmot.), obsahující esterové skupiny jako převládající funkční jednotku (minimálně 85 %), které po vhodném zpracování, když se protáhne na jeden a půl násobek své původní délky, po uvolnění znovu rychle nabývá v podstatě své původní délky
47 elastolefin vlákno složené nejméně z 95 % hmot. částečně zesítěných makromolekul, vyrobené z etylenu a z alespoň jednoho dalšího olefinu, které po protažení na jeden a půlnásobek své původní délky a po uvolnění znovu rychle nabývá v podstatě své původní délky
48 melamin vlákno složené nejméně z 85 % hmot. zesíťovaných makromolekul tvořených deriváty melaminu
Erläuterungen
(1) Die Bezeichnung "Wolle" in Nummer 1 dieses Anhangs kann auch verwendet werden, um eine Mischung aus Schaf- oder Lammvliesfasern anzuzeigen und das in der dritten Spalte von Position 2 genannte Haar anzuzeigen.
2) Organisches Lösungsmittel bedeutet im wesentlichen eine Mischung aus organischen Chemikalien und Wasser.

Příloha č. 2

Anhang Nr. 2 des Erlasses Nr. 92/1999
Lohnerhöhungen zur Berechnung des Fasergewichts in Textilerzeugnissen
Poř. číslo Název vlákna Hodnota v procentech
1 - 2 Vlna a srsti:
česaná vlna18,25
mykaná vlna17,001)
3 Zvířecí chlupy:
česaná vlákna18,25
mykaná vlákna17,001)
Koňské žíně:
česaná vlákna16,00
mykaná vlákna15,00
4 Hedvábí 11,00
5 Bavlna:
normální vlákna8,50
mercerovaná vlákna10,50
6 Kapok 10,90
7 Len 12,00
8 Konopí 12,00
9 Juta 17,00
10 Abaka 14,00
11 Alfa 14,00
12 Kokos 13,00
13 Broom 14,00
14 Ramie (bělené vlákno) 8,50
15 Sisal 14,00
16 Bengálské konopí 12,00
17 Henequen 14,00
18 Maguey 14,00
19 Acetát 9,00
20 Alginát 20,00
21 Měďnaté vlákno 13,00
22 Modal 13,00
23 Protein 17,00
24 Triacetát 7,00
25 Viskóza 13,00
26 Akryl 2,00
27 Chlorovlákno 2,00
28 Fluoretylen 0,00
29 Modakryl 2,00
30 Polyamid nebo nylon:
střižové vlákno6,25
nekonečné vlákno5,75
31 Aramid 8,00
32 Polyimid 3,50
33 Lyocel 13,00
34 Polylaktid 1,50
35 Polyester:
střižové vlákno1,50
nekonečné vlákno1,50
36 Polyetylen 1,50
37 Polypropylen 2,00
38 Polykarbamid 2,00
39 Polyuretan:
střižové vlákno3,50
nekonečné vlákno3,00
40 Vinylal 5,00
41 Trivinyl 3,00
42 Elastodien 1,00
43 Elastan 1,50
44 Skleněné vlákno:
o průměru nad 5 μm 2,00
o průměru 5 μm a méně3,00
45 Kovové vlákno 2,00
Metalizované vlákno2,00
Azbest2,00
Papírová niť13,75
46 Elastomultiester 1,50
47 Elastolefin 1,50
48 Melamin 7,00
Erläuterung
1) Eine Prämie von 17% gilt, wenn nicht festgestellt werden kann, ob ein Wolle oder Haare enthaltendes Textilprodukt aus gekämmten oder kardierten Fasern besteht.

Příloha č. 3

Anhang Nr. 3 des Erlasses Nr. 92/1999 Slg.
Liste der Textilerzeugnisse, die nicht zwingend mit Informationen über die Materialzusammensetzung gekennzeichnet sind
1. Hülsenhaltebänder,
2. Uhrenbänder aus Spinnstoffen,
3. Etiketten und Etiketten,
4. vollmundige Geschirrspülerhalter,
5. Kaffeetöpfe,
6. Abdeckungen auf der Teekanne,
7. Ärmelschutz,
8. andere Ärmel als Haare,
9. künstliche Blumen,
10. Nadelkissen,
11. Planen,
12. Abdeck- und Verstärkungsstoffe,
13. Filz,
14. alte zubereitete Textilwaren, spezifisch als solche bezeichnet,
15 Kamas,
16. Verpackung verwendet, als solche verkauft,
17. Filzhut,
18. Behälter aus textilen Materialien, weich und ohne Verstärkung,
19. Reiseartikel von Textilwaren,
20. handgeschmiedete Tapisserien, zubereitet oder zur Veredelung bestimmt, einschließlich Stickgarne, die speziell für solche Tapisserien entwickelt und separat verkauft werden;
21.
22. Knöpfe und Clips mit Textilmaterial bedeckt,
23. Buchdecken aus textilen Materialien,
24. Spielzeug,
25. textile Teile von Schuhen, ausgenommen Wärmeträger,
26. Tischwäscher mehrerer Bauteile mit einer maximalen Oberfläche von 500 cm2,
27. feuerfeste Handschuhe und Kleidung,
28. Eiheim,
29. kosmetische Fälle,
30. textile Tabaksäcke,
31. Textiltaschen für Gläser, Zigaretten, Zigarren, Feuerzeuge und Kämme,
32. Sportschützer außer Handschuhen,
33. Fälle für Pflegeprodukte,
34. Schuhreinigungsanlagen,
35. Beerdigungsprodukte,
36. Einwegprodukte, ausgenommen Watte; im Sinne dieses Erlasses gelten Erzeugnisse für den Einzelgebrauch als solche, die nur einmal oder für einen begrenzten Zeitraum verwendet werden können; ihre normale Verwendung schließt jede Regeneration für den späteren Gebrauch für dieselben oder ähnliche Zwecke aus;
37. Textilwaren, die den europäischen Pharmacopoeia-Regeln unterliegen und zu diesem Zweck mit Etikettierung, medizinischen und orthopädischen Anzügen für wiederholte Verwendung und allgemein orthopädische Textilwaren,
38. Textilwaren, einschließlich Seile, Seile und Seile, vorbehaltlich des Eintrags 12 von Anhang 4 dieser Verordnung, allgemein bestimmt:
a) zur Verwendung als Teil von Werkzeugen zur Herstellung und Verarbeitung von Waren;
b) für den Einbau in Maschinen, Geräte (z.B. Heizung, Klimaanlage oder Beleuchtung), Haushalts- und andere Geräte, Fahrzeuge und andere Transport-, Instandhaltungs- oder Ausrüstungsmittel, ausgenommen Decksegel und textiles Zubehör von Kraftfahrzeugen, die getrennt von solchen Fahrzeugen verkauft werden;
39. Schutz- und Sicherheitstextilien, wie Sicherheitsgurte, Fallschirme, Rettungswesten, Rettungswesten, Brandschutzausrüstung, kugelsichere Westen und spezielle Schutzkleidung (z.B. Brandschutz, Chemikalien oder andere Sicherheitsrisiken),
40. aufblasbare Strukturen (für Sporthallen, Ausstellungsstände, Lagerräume usw.), sofern Informationen über die Gebrauchseigenschaften und technische Spezifikationen dieser Produkte vorliegen,
41. Segel,
42. Tierbekleidung,
43. Flaggen und Bataillons.

Příloha č. 4

Anhang Nr. 4 des Erlasses Nr. 92/1999 Slg.
Liste der Erzeugnisse, die mit einer gemeinsamen Bezeichnung gekennzeichnet werden können
1. Stock Waschlappen,
2. Staubsauger,
3. Verzierungen und Verzierungen,
4. Geflecht,
5. Bänder,
6.
7. Strümpfe,
8. Schnürsenkel,
9. Bänder,
10. Streifen,
11. neue Verpackung, als solche verkauft,
12. für Verpackungen und landwirtschaftliche Zwecke bestimmt; Leitungen, Seile und Kabel, die nicht unter Anhang 3 Nummer 38 dieses Erlasses fallen, 1)
13. Tischplatten,
14. Taschentücher,
15. Haarnetze,
16. Baby Krawatten und Schleifenbinder,
17. Speichel, Waschlappen,
18. Nähgarne, Filz- und Stickgarne, in kleinen Mengen zu verkaufen, mit einem Nettogewicht von 1 g oder weniger,
19. Schnur zu Vorhängen, Jalousien und Jalousien.

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Informationen zur Vorschrift

ZitierungVerordnung des Ministeriums für Industrie und Handel Nr. 92 / 1999
Art der VorschriftOrdnung
Autor-
SammlungGesetzessammlung
Verkündungsdatum28.05.1999
In Kraft seit01.07.1999
In Kraft bis-
Status Gültig
Der Wortlaut der Vorschrift hat informativen Charakter.
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