Dekret Nr. 146 / 2007 Coll.
Regierungsverordnung über Emissionsgrenzwerte und andere Betriebsbedingungen der Verbrennung stationärer Luftverschmutzungsquellen
Gültig
Verordnung
In Kraft seit 01.01.2008
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146
Regierungsverordnung
vom 30. Mai 2007
über Emissionsgrenzen und andere Bedingungen für den Betrieb von stationären Luftverschmutzungsquellen
Die Regierung bestellt gemäß § 55 Abs. 1 Gesetz Nr. 86 / 2002 Slg., zum Schutz der Luft und zur Änderung bestimmter anderer Gesetze (Luftschutzgesetz), geändert durch Gesetz Nr. 92 / 2004 Slg., Gesetz Nr. 180 / 2005 Slg. und Gesetz Nr. 385 / 2005 Slg., nachstehend "Gesetz ":
Gegenstand
(1) Diese Verordnung (1) erfüllt die einschlägigen Bestimmungen der Europäischen Gemeinschaft2) und regelt spezifische Emissionsgrenzwerte und -bedingungen für den Betrieb stationärer Verbrennungsquellen (im Folgenden „Verbrennungsquellen“).
(2) Diese Regelung gilt nicht für Verbrennungsquellen:
a) bei dem die Gase zur direkten Erwärmung, Trocknung, Verbrennung oder anderen Wärmebehandlung von Gegenständen oder Materialien, insbesondere Heizöfen oder Wärmebehandlungsöfen, verwendet werden;
b) zur zusätzlichen Verbrennung, die zur Behandlung von Abgasen durch Verbrennung bestimmt ist, wenn sie nicht als unabhängige Verbrennungsquellen betrieben werden;
c) zur Regeneration von Katalysatoren;
d) zur Verarbeitung von Sulfat in Schwefel;
e) in der chemischen Industrie verwendete Reaktoren;
(f) zum Heizen von Koks-Batterien;
g) ausschließlich zur Verbrennung von Abfällen bestimmt;
(h) Hochofenheizgeräte;
— auf Plattformen befindliche Gasturbinen.
Grundkonzepte
Im Sinne dieser Verordnung:
a) den Grad der Entschwefelung des Schwefel-Massenverhältnisses, der vom Schwefelgehalt der Verbrennungsquelle in einer bestimmten Zeit bis zum Schwefelgehalt des in die Verbrennungsquelle eingeführten und in derselben Zeit verbrannten Brennstoffs getrennt ist;
b) Biomasseprodukt, das ganz oder teilweise aus pflanzlichem Material mit Ursprung in der Landwirtschaft oder Forstwirtschaft besteht und als Brennstoff verwendet werden kann, um seinen Energiegehalt und die folgenden als Brennstoff verwendeten Abfälle zu erhalten:
1. Pflanzenabfälle aus der Landwirtschaft oder Forstwirtschaft;
2. Pflanzenabfälle aus der Lebensmittelindustrie, sofern die erzeugte Wärme zurückgewonnen wird;
3. Pflanzenabfälle bei der Herstellung von frischem Faser- und Zellstoffpapier, bei denen die Mitverbrennung am Produktionsort erfolgt und die erzeugte Wärme zurückgewonnen wird;
4. Abfallkork,
5. Holzabfälle, ausgenommen Holzabfälle, die durch Behandlung mit Holzschutzstoffen oder Beschichtungen halogenierte organische Verbindungen oder Schwermetalle enthalten können, insbesondere Holzabfälle dieser Art aus Bau- und Abbruchabfällen;
c) eine Quelle für die Verbrennung mehrerer Kraftstoffarten, bei der zwei oder mehr Kraftstoffarten gleichzeitig oder abwechselnd gefeuert werden können;
d) durch Gasturbine, jede Drehmaschine, die kinetische Energie in mechanische Arbeit verwandelt, einschließlich in erster Linie ein Kompressor, eine Vorrichtung, in der der Kraftstoff zur Erwärmung des Arbeitsmediums oxidiert wird, und eine Turbine.
Emissionsgrenzwerte und -bedingungen für ihre Erfüllung
(1) Die Emissionsgrenzwerte für besonders große Verbrennungsquellen gemäß Artikel 54 Absatz 7 des Gesetzes, bestimmt nach der Nennwärmeleistung für Schwefeldioxid, Stickoxide und feste Schadstoffe, sind in Anhang 1 Nummer A dieser Verordnung aufgeführt. Die Emissionsgrenzwerte für besonders große Verbrennungsquellen gemäß Abschnitt 54 (8) des Gesetzes, bestimmt nach dem Nennwärmeeintrag der Quelle für Schwefeldioxid, Stickoxide und feste Schadstoffe, sind in Anhang 1 Abschnitt B dieser Verordnung aufgeführt. Die Emissionsgrenzwerte für besonders große Verbrennungsquellen gemäß Abschnitt 54 (6) des Gesetzes, bestimmt nach dem Nennwärmeeintrag der Quelle für Schwefeldioxid, Stickoxide und feste Schadstoffe, sind in Anhang 1 Nummer C dieser Verordnung aufgeführt.
(2) Absatz 1 gilt nicht für Gasturbinen, wenn es sich um besonders große Verbrennungsquellen gemäß § 54 (7) und (8) des Gesetzes handelt. Für diese Gasturbinen sind Emissionsgrenzwerte nach dem Abgasvolumenstrom in Anhang 5 dieser Regelung festzulegen.
(3) Die Emissionsgrenzwerte für besonders große Verbrennungsquellen für Kohlenmonoxid sind in Anhang 2 der vorliegenden Verordnung festgelegt.
(4) Emissionsgrenzwerte für feste Schadstoffe, Schwefeldioxid, Stickoxide und Kohlenmonoxid für besonders große Verbrennungsquellen gemäß § 54 Abs. 6 des Gesetzes gelten als erfüllt, wenn kein gültiger Tagesdurchschnitt die in den Anhängen 1 und 2 der vorliegenden Verordnung festgelegten Emissionsgrenzwerte überschreitet, während 95 % der geltenden Stundenmittel oder alle gültigen Halbstundenmittel 200% der in den Anhängen 1 und 2 der vorliegenden Verordnung festgelegten Emissionsgrenzwerte nicht überschreiten.
(5) Bei besonders großen Verbrennungsquellen, bei denen die Emissionsgrenzwerte für Schwefeldioxid gemäß Anhang 1 der vorliegenden Verordnung aufgrund von Kraftstoffeigenschaften nicht eingehalten werden können, muss die Verbrennungsquelle mindestens das in Anhang 3 der vorliegenden Verordnung genannte Entschwefelungsniveau erfüllen. Die erforderlichen Entschwefelungsraten gelten als eingehalten, wenn die Bewertung der durchgeführten Messungen zeigt, dass alle Mittelwerte der Entschwefelungsrate für einen bestimmten Kalendermonat den erforderlichen Grad erreicht haben.
(6) Die Emissionsgrenzwerte für große und mittlere Verbrennungsquellen, die gemäß der Nennwärmeleistung der Quelle für Schwefeldioxid, Stickoxide, feste Schadstoffe, organische Stoffe und Kohlenmonoxid festgelegt sind, sind in Anhang 4 dieser Verordnung aufgeführt. Bei stationären Verbrennungsmotoren werden Emissionsgrenzwerte von 0,2 MW Nennwärmeleistung je nach Nennwärmeleistung eingestellt. Bei Gasturbinen sind Emissionsgrenzwerte nach dem Abgasvolumenstrom in Anhang 5 dieser Regelung festzulegen.
(7) Für Mehrstoffquellen werden die Emissionsgrenzwerte durch die Berechnung in Anhang 6 dieser Verordnung bestimmt. Das Brennen mehrerer Brennstoffe wird nicht als Flammenstabilisierung angesehen.
Bedingungen für den Betrieb von Verbrennungsquellen, die Holz, Sperrholz, Faserplatten oder andere verklebte Holz verbrennen
Holzpulpe, Sperrholz, Faserplatten oder sonstiges Holz, das durch Behandlung mit Holzschutzstoffen oder Oberflächenbehandlung keine halogenierten organischen Verbindungen oder Schwermetalle enthalten darf, darf nur in einer besonders großen oder großen Verbrennungsquelle verbrannt werden. Werden diese Brennstoffe als Nebenprodukt der Produktion hergestellt, so können sie auch in einer mit einer automatischen Kraftstoffdosierung und einer automatischen Verbrennungsprozeßsteuerung ausgestatteten mittleren Verbrennungsquelle verbrannt werden. In diesem Fall gelten die Betriebsbedingungen für eine große Verbrennungsquelle für diese mittlere Verbrennungsquelle.
Bedingungen für den Betrieb kleiner Verbrennungsquellen
Eine kleine Verbrennungsquelle muss mit der erforderlichen Kraftstoffverbrennungseffizienz und der zulässigen Konzentration von Kohlenmonoxid im Rauchgas gemäß Anhang 7 dieser Regelung betrieben werden.
Übergangsbestimmungen
(1) Für besonders große Verbrennungsquellen gemäß § 54 Abs. 7 und 8 des Gesetzes, Brennen von festen Brennstoffen, deren Nennwärmeleistung 400 MW oder mehr beträgt und die bis zum 31. Dezember 2015 und zum 1. Januar 2016 nicht mehr als 2000 Stunden pro Jahr und nicht mehr als 5 Jahre betragen werden, beträgt die Schwefeldioxid-Emissionsgrenze 800 mg/m- 3
(2) Für besonders große Verbrennungsquellen gemäß § 54 Abs. 7 und 8 des Gesetzes gelten brennende feste Brennstoffe mit einem flüchtigen Brennstoffgehalt von weniger als 10 %, die mindestens 12 Monate vor dem 1. Januar 2001 in Betrieb waren, die Emissionsgrenze von 1200 mg.m-3 bis zum 1. Januar 2018 für Stickoxide.
(3) Für besonders große Verbrennungsquellen gemäß § 54 Abs. 8 des Gesetzes, Brennen von festen Brennstoffen, deren Nennwärmeeintrag 500 MW oder höher beträgt und die ab 1. Januar 2016 nicht mehr als 1500 Stunden pro Jahr in Betrieb sein werden, beträgt die Jahreszahl der aus dem Walzmittel berechneten Stunden über 5 Jahre, die Emissionsgrenze für Stickoxide 450 mg.m-3
Aufhebung
Die Regierungsverordnung Nr. 352 / 2002 Coll., die Emissionsgrenzwerte und andere Bedingungen für den Betrieb der Verbrennung stationärer Luftverschmutzungsquellen festlegt, wird aufgehoben.
Effizienz
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2008 in Kraft.
Ministerpräsident:
Ing. Topolánek v. r.
Stellvertretender Ministerpräsident und Umweltminister:
RNDr. Bursík v. r.
Příloha č. 1
Anhang Nr. 1 des Gesetzes Nr. 146/2007 Slg.
EMISSIONEN LIMITS FÜR DIE ERGEBNISSE FÜR SODIUM OXIDE (SO2), DESIGN OXIDE (NOx) UND DILUTIONSSTOFFE (TZL)
A. Emissionsgrenzwerte für besonders große Verbrennungsquellen gemäß Abschnitt 54 (7) des Gesetzes, ausgenommen Gasturbinen
1. Die in der Tabelle angegebenen Emissionsgrenzwerte gelten für einzelne Verbrennungsquellen gemäß ihrer Nennwärmeleistung.
2. Ab dem 1. Januar 2008 muss die Verbrennungsquelle gemäß § 54 Abs. 7 des Gesetzes den Emissionsreduktionsplan für die Verbrennungsquelle im Rahmen des Nationalen Programms zur Verringerung der Emissionen fester Schadstoffe, Schwefeldioxid, Stickoxide aus bestehenden, besonders großen Verbrennungsanlagen gemäß § 54 Abs. 7 des Gesetzes erfüllen. Dieses Programm umfasst Luftschutzeinrichtungen, die durch Emissionsobergrenzen auf der Grundlage der in Punkt B genannten Grenzwerte errichtet werden.
3. Bei festen Brennstoffen liegen die Emissionsgrenzwerte 6% gegenüber dem Referenzsauerstoffgehalt und bei flüssigen und gasförmigen Brennstoffen liegen die Emissionsgrenzwerte 3% gegenüber dem Referenzsauerstoffgehalt.
4. Kann die Emissionsgrenze nicht erreicht werden, wenn in Wirbelkesseln Brennstoff verbrannt wird, muss die Konzentration auf mindestens 25% des ursprünglichen Wertes reduziert werden.
| Druh paliva a topeniště | Emisní limity podle jmenovitého tepelného výkonu vztažené na normální stavové podmínky a suchý plyn [mg.m-3] | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| <50 MW | 50 – 300 MW | >300 MW | |||||||
| SO2 | NOx | TZL | SO2 | NOx | TZL | SO2 | NOx | TZL | |
| Tuhé palivo ve fluidním topeništi | 800 | 400 | 100 | 500 | 400 | 50 | 500 | 400 | 50 |
| Tuhé palivo ve výtavném topeništi | 2500 | 1100 | 150 | 1700 | 1100 | 100 | 500 | 1100 | 100 |
| Tuhé palivo v ostatních topeništích1) | 2500 | 650 | 150 | 1700 | 650 | 100 | 500 | 650 | 100 |
| Kapalné palivo | 1700 | 450 | 50/1002) | 1700 | 450 | 50/1002) | 500 | 450 | 50/1002) |
| Plynné palivo obecně | 35 | 200/3003) | 50 | 35 | 200/3003) | 50 | 35 | 200/3003) | 50 |
| Plynné palivo mimo paliv z VDS4) a koksárenský plyn | 900 | 200/3003) | 50 | 900 | 200/3003) | 50 | 800 | 200/3003) | 50 |
| Zkapalněný plyn | 35 | 300 | 50 | 35 | 300 | 50 | 35 | 300 | 50 |
Anmerkungen:
1) Auch körnige oder grate Kessel mit zugehörigen Wirbelreaktoren, deren Kombination mit Wirbelfeuern oder der Rekonstruktion dieser Kessel mit Elementen der Fluidtechnik.
2) Gilt für einzelne Verbrennungsquellen einer Verbrennungsquelle mit einem thermischen Eingang < 500 MW, brennende flüssige Brennstoffe mit einem Aschegehalt größer als 0,06%.
3) Zur Verbrennung von Propan oder Butan oder Mischungen davon.
4) VDS = öffentliche Verteilungsnetze
B. Emissionsgrenzwerte für besonders große Verbrennungsquellen gemäß § 54 (8) des Gesetzes, ausgenommen Gasturbinen
1. Die Emissionsgrenzwerte für Verbrennungsquellen, für die eine Baugenehmigung vom 1. Juli 1987 bis 31. Dezember 2002 erteilt wurde, beziehen sich auf den Gesamtwärmeeintrag einer besonders großen Verbrennungsquelle.
2. Bei festen Brennstoffen beträgt die Emissionsgrenze 6 % gegenüber dem Referenzsauerstoffgehalt und bei flüssigen und gasförmigen Brennstoffen liegen die Emissionsgrenzwerte gegenüber dem Referenzsauerstoffgehalt bei 3 %.
| Druh paliva a topeniště | Emisní limity podle jmenovitého tepelného příkonu vztažené na normální stavové podmínky a suchý plyn [mg. m-3] | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 50 – 100 MW | > 100 – 300 MW | > 300 – 500 MW | >500 MW | |||||||||
| SO2 | NOx | TZL | SO2 | NOx | TZL | SO2 | NOx | TZL | SO2 | NOx | TZL | |
| Tuhé palivo ve fluidním topeništi | 500 | 400 | 50 | 500 | 400 | 50 | 500 | 400 | 50 | 400 | 400 2001) | 50 |
| Tuhé palivo ve výtavném topeništi | 2000 | 600 | 100 | 2000-1200 s lineárním poklesem2) | 600 | 100 | 1200-400 s lineárním poklesem2) | 600 | 100 | 400 | 500 2001) | 50 |
| Tuhé palivo v ostatních topeništích3) | 2000 | 600 | 100 | 2000-1200 s lineárním poklesem2) | 600 | 100 | 1200-400 s lineárním poklesem2) | 600 | 100 | 400 | 500 2001) | 50 |
| Kapalné palivo | 1700 | 450 | 504) | 1700 | 450 | 504) | 1700-400 s lineárním poklesem5) | 450 | 504) | 400 | 400 | 50 |
| Plynné palivo obecně | 35 | 200 3006) | 5 | 35 | 200 3006) | 5 | 35 | 200 3006) | 5 | 35 | 200 | 5 |
| Plynná paliva ze zplyňování zbytků po rafinaci | 800 | 300 | 5 | 800 | 300 | 5 | 800 | 300 | 5 | 800 | 200 | 5 |
| Vysokopecní plyn | 800 | 300 | 10 | 800 | 300 | 10 | 800 | 300 | 10 | 800 | 200 | 10 |
| Koksárenský plyn a plyny z OP7) | 800 | 300 | 50 | 800 | 300 | 50 | 800 | 300 | 50 | 800 | 200 | 50 |
| Zkapalněný plyn | 5 | 300 | 5 | 5 | 300 | 5 | 5 | 300 | 5 | 5 | 200 | 5 |
Anmerkungen:
1) Entfällt 1. Januar 2016.
2) EL = 2400 - 4P; P = thermischer Eingang [MW], EL = Emissionsgrenzwert [mg-3].
3) Auch körnige oder grate Kessel mit zugehörigen Wirbelreaktoren, ihre Kombination mit Wirbelfeuern oder die Rekonstruktion dieser Kessel mit Elementen der Fluidtechnik.
4) Für Quellen mit Wärmeeintrag < 500 MW, Brennen von flüssigen Brennstoffen mit einem Aschegehalt von mehr als 0,06%, muss die Emissionsgrenze 100 mg/m- 3 betragen
5) EL = 3650 - 6,5P; P = thermischer Eingang [MW], EL = Emissionsgrenzwert [mg-3]
6) Propan, Butan oder deren Mischungen.
7) in der Stahlindustrie hergestellte Gase, die andernorts eingesetzt werden können.
C. Emissionsgrenzwerte für besonders große Verbrennungsquellen gemäß § 54 Abs. 6 des Gesetzes
(1) Die Emissionsgrenzwerte für Verbrennungsquellen, auf die seit dem 1. Januar 2003 eine Baugenehmigung erteilt wurde, beziehen sich auf den Gesamtwärmeeintrag einer besonders großen Verbrennungsquelle.
2. Neben den für Gasturbinen festgelegten Emissionsgrenzwerten betragen Emissionsgrenzwerte 6% für feste Brennstoffe und 3% für flüssige und gasförmige Brennstoffe.
3. Der Emissionsgrenzwert von Stickstoffoxid und Stickstoffdioxid, ausgedrückt als Stickstoffdioxid bei der Verbrennung gasförmiger Brennstoffe in Gasturbinen, ausgedrückt durch die Grenzmassenkonzentration von Stickstoffdioxid in trockenen Rauchgasen mit 15% Sauerstoff bei Normalzustand und Trockengas beträgt 75 mg / m3 in den folgenden Fällen:
- Gasturbinen zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung mit einer Gesamteffizienz von mehr als 75%
- Gasturbinen in kombinierten Zyklenquellen mit einem jährlichen durchschnittlichen elektrischen Wirkungsgrad von mehr als 55 %;
- Gasturbinen für den mechanischen Antrieb (Gasturbinen, die von Kompressoren für die Gasversorgung der Öffentlichkeit betrieben werden)
Bei Gasturbinen, die nicht unter eine der oben genannten Kategorien fallen, sondern einen Wirkungsgrad von mehr als 35 % aufweisen (unter den Bedingungen der Internationalen Organisation für Normung von ISO), basiert die Emissionsgrenze von Stickstoffdioxid (Sauerstoffgehalt 15%) auf Normalzustand und Trockengas 50 mg / m3 (35% in jenen Fällen, in denen die Emissionsgrenze als Prozentsatz ausgedrückt und als ISO-Bedingungen bestimmt wird).
| Druh paliva | Emisní limity podle jmenovitého tepelného příkonu vztažené na normální stavové podmínky a suchý plyn [mg.m-3] | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 50 – 100 MW | > 100 – 300 MW | > 300 – 500 MW | > 500 MW | |||||||||
| SO2 | NOx | TZL | SO2 | NOx | TZL | SO2 | NOx | TZL | SO2 | NOx | TZL | |
| Biomasa | 200 | 400 | 50 | 200 | 300 | 30 | 200 | 200 | 30 | 200 | 200 | 30 |
| Tuhé palivo ve fluidním topeništi | 500 | 400 | 50 | 200 | 200 | 30 | 200 | 200 | 30 | 200 | 200 | 30 |
| Ostatní tuhá paliva | 850 | 400 | 50 | 200 | 200 | 30 | 200 | 200 | 30 | 200 | 200 | 30 |
| Kapalné palivo | 850 | 4001) 1202) | 50 | 400-200 s lineárním poklesem3) | 2001) 1202) | 30 | 200 | 2001) 1202) | 30 | 200 | 2001) 1202) | 30 |
| Plynné palivo obecně | 35 | 2001) 1202) | 5 | 35 | 2001) 1202) | 5 | 35 | 2001) 1202) | 5 | 35 | 2001) 1202) | 5 |
| Zemní plyn | 35 | 1501) 502) | 5 | 35 | 1501) 502) | 5 | 35 | 1001) 502) | 5 | 35 | 1001) 502) | 5 |
| Koksárenský plyn a plyny z OP4) | 400 | 2001) 1202) | 30 | 400 | 2001) 1202) | 30 | 400 | 2001) 1202) | 30 | 400 | 2001) 1202) | 30 |
| Vysokopecní plyn | 200 | 2001) 1202) | 10 | 200 | 2001) 1202) | 10 | 200 | 2001) 1202) | 10 | 200 | 2001) 1202) | 10 |
| Zkapalněný plyn | 5 | 2002) | 5 | 5 | 2001) 502) | 5 | 5 | 2001) 502) | 5 | 5 | 2001) 502) | 5 |
Anmerkungen:
1) Nicht anwendbar auf Gasturbinen.
2) Gilt nur für Quellen mit einer einzigen Gasturbine mit einem Nennwärmeeingang ≥ 50 MW und für Betriebsbedingungen, bei denen 70 % des installierten Wärmeeintrags überschritten werden. Diese Grenzwerte gelten nicht für Gasturbinen, die in Ausnahmefällen im Betrieb von weniger als 500 Stunden pro Jahr verwendet werden sollen. Der Betreiber legt der Regionalen Behörde und der Inspektion jährlich Beweise für die verwendete Betriebszeit vor. Bei der Verbrennung flüssiger Brennstoffe gilt die ermittelte Emissionsgrenze nur für Gasturbinen, die Licht- und Mittelöl verarbeitende Fraktionen verbrennen.
3) EL = 500 - P; P = thermischer Eingang [MW], EL = Emissionsgrenzwert [mg.m-3].
4) in der Stahlindustrie hergestellte Gase, die andernorts verwendet werden können.
Příloha č. 2
Anhang Nr. 2 des Erlasses Nr. 146/2007 Slg.
Emissionsgrenzwerte für Kohlenoxid (Was) Für besonders große Brennressourcen
Anmerkungen:
1) Die Emissionsgrenze von 400 mg.m-3 gilt für einzelne Verbrennungsquellen mit einer Nennwärmeleistung von weniger als 50 MW, die als besonders große Verbrennungsquellen gemäß Abschnitt 4 (6) des Gesetzes eingestuft werden. Diese Ausnahme gilt nicht für Verbrennungsquellen mit flüssigem Kraftstoff.
2) Der Referenzsauerstoffgehalt von 15% gilt für Gasturbinen.
Příloha č. 3
Anhang 3 des Erlasses Nr. 146 / 2007 Coll.
Grad der Entschwefelung
I. Grad der Entschwefelung für besonders große Verbrennungsquellen gemäß § 54 (8)
| Jmenovitý tepelný příkon [MW] | Stupeň odsíření [%] |
|---|---|
| ≤ 100 | 60 |
| > 100 až do 300 včetně | 75 |
| > 300 až do 500 včetně | 90 |
| > 500 | 94 |
II. Grad der Entschwefelung für besonders große Verbrennungsquellen gemäß § 54 (6)
Anmerkungen:
1) Die Quelle, die die Emissionsgrenze von 300 mg.m3 für Schwefeldioxid mit einem Referenzsauerstoffgehalt von 6 % auf Basis normaler Zustandsbedingungen und Trockengas erreicht, ist von der Verpflichtung zur Erfüllung der erforderlichen Entschwefelungsstufe ausgeschlossen.
2) Gleichzeitig gilt der Emissionsgrenzbedarf von 400 mg / m3 mit 6 % Sauerstoff, bezogen auf Normalzustand und Trockengas.
Příloha č. 4
Anhang Nr. 4 des Erlasses Nr. 146/2007 Slg.
Emissionsgrenzwerte für große und mittlere Schadstoffe für Schwefeloxide (So2), Stickstoffoxide (Nox, ausgedrückt als No2) feste Schadstoffe (Tzl) und Kohlenoxid (Co), Alternativ organische Stoffe, die als Summe aus organischem Kohlenstoff (DOC) exprimiert werden
1. Emissionsgrenzwerte für große und mittlere Verbrennungsquellen nach Art des Brennstoffs und Art des Ofens
1.1. Emissionsgrenzwerte für die Verbrennung von festen Brennstoffen und synthetische Bindemittel enthaltenden festen Brennstoffen beziehen sich auf den Referenzsauerstoffgehalt 6%, für die Biomasseverbrennung 11%, für die Verbrennung von flüssigen und gasförmigen Brennstoffen am Referenzsauerstoffgehalt 3%.
1.2. Die Emissionsgrenzwerte für jede einzelne Quelle beziehen sich auf die Wärmeleistung einer großen oder mittleren Verbrennungsquelle.
1.3. Der Grad der Entschwefelung von 75 %, wenn es nicht möglich ist, die Emissionsgrenze bei der Verbrennung von inländischen Brennstoffen in Wirbelkesseln mit Lastzusatz zu erreichen, muss auf mindestens 25 % des ursprünglichen Wertes reduziert werden.
1.4. Die Emissionsgrenzwerte von Wirbelkesseln mit einer Nennwärmeleistung von weniger als 5 MWt sind die gleichen wie die Emissionsgrenzwerte herkömmlicher Kessel je nach Kraftstoffart.
| Druh paliva a topeniště | Emisní limity podle jmenovitého tepelného výkonu spalovacího zdroje vztažené na normální stavové podmínky a suchý plyn [mg.m-3] | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0,2 – 1 MW | >1 – 5 MW | > 5 – 50 MW | ||||||||||
| SO2 | NOX | TZL | CO | SO2 | NOX | TZL | CO | SO2 | NOX | TZL | CO | |
| Tuhé palivo ve fluidním topeništi | 2500 | 650 | 250 | 650 | 2500 | 650 | 250 | 650 | 800 | 400 | 100 | 250 |
| Tuhé palivo ve výtavném topeništi | 2500 | 1100 | 250 | 650 | 2500 | 1100 | 250 | 650 | 2500 | 1100 | 150 | 400 |
| Tuhé palivo v ostatních topeništích1) | 2500 | 650 | 250 | 650 | 2500 | 650 | 250 | 650 | 2500 | 650 | 150 | 400 |
| 2500 | 650 | 250 | 650 | 2500 | 650 | 250 | 650 | 2500 | 650 | 250 | 650 | |
| Kapalné palivo | 2) | 500 | 100 | 175 | 2) | 500 | 100 | 175 | 1700 | 450 | 100 | 175 |
| Plynné palivo obecně | 35 | 200 | - | 100 | 35 | 200 | - | 100 | 35 | 200 | - | 100 |
| Plynné palivo mimo veřejné distribuční sítě | 900 | 200 | 50 | 100 | 900 | 200 | 50 | 100 | 900 | 200 | 50 | 100 |
| Propan, butan a jejich směsi | 35 | 300 | 50 | 100 | 35 | 300 | 50 | 100 | 35 | 300 | 50 | 100 |
| Paliva uvedená v § 4 odst. 1 | 2500 | 650 | 150 | 300 | 2500 | 650 | 150 | 300 | 2500 | 650 | 150 | 300 |
Anmerkungen:
1) Auch körnige oder Rostkessel mit zugehörigen Wirbelreaktoren, deren Kombination mit Wirbelfeuern oder diesen Kesseln unter Verwendung von Elementen der Fluidtechnik.
2) Der Schwefelgehalt flüssiger Brennstoffe darf die in einer anderen Rechtsvorschrift enthaltenen Grenzwerte nicht überschreiten, in denen die Anforderungen an die Kraftstoffqualität im Hinblick auf den Luftschutz festgelegt sind.
2. Emissionsgrenzwerte für stationäre Kolbenmotoren
A. Emissionsgrenzwerte für Verbrennungsquellen - Kolbenverbrennungsmotoren, deren Bau oder Umbau vor dem 17. Mai 2006 begann
| Druh pístového spalovacího motoru | Druh paliva | Emisní limit podle jmenovitého tepelného příkonu vztažený na normální stavové podmínky a suchý plyn (pro TZL a ∑ C vztaženo na vlhký plyn) [mg.m-3], při referenčním obsahu kyslíku 5 % | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0,2 – 1 MW | > 1 – 5 MW | > 5 MW | ||||||||||||||
| SO2 | NOX | TZL | ∑ C | CO | SO2 | NOX | TZL | ∑ C1) | CO | SO2 | NOX | TZL | ∑ C1) | CO | ||
| Zážehové (Ottovy) motory | Kapalné palivo | 2) | 500 | 130 | - | 650 | 2) | 500 | 130 | 150 | 650 | 2) | 500 | 130 | 150 | 650 |
| Zemni plyn a degazační plyn | 2) | 500 | - | - | 650 | 2) | 500 | - | 150 | 650 | 2) | 500 | - | 150 | 650 | |
| Plynné palivo obecně | 2) | 1000 | 130 | - | 1300 | 2) | 1000 | 130 | 150 | 1300 | 2) | 500 | 130 | 150 | 650 | |
| Vznětové (Dieselovy) motory | Kapalné palivo | 2) | 4000 | 130 | - | 650 | 2) | 4000 | 130 | 150 | 650 | 2) | 2000 | 130 | 150 | 650 |
| Zemni plyn a degazační plyn3) | 2) | 4000 | 130 | - | 650 | 2) | 4000 | 130 | 150 | 650 | 2) | 2000 | 130 | 150 | 650 | |
| Plynné palivo obecně | 2) | 4000 | 130 | - | 1300 | 2) | 4000 | 130 | - | 1300 | 2) | 2000 | 130 | - | 650 | |
Anmerkungen:
1) Gesamtkonzentration aller organischen Stoffe außer Methan bei einem Massenstrom von mehr als 3 kg/h.
(2) Der Schwefelgehalt des Kraftstoffs darf die in einer anderen Rechtsvorschrift enthaltenen Grenzwerte nicht überschreiten, in denen die Anforderungen an die Kraftstoffqualität im Hinblick auf den Luftschutz festgelegt sind. Bei Dieselkraftstoff darf der Schwefelgehalt 0,05 Gew.-% nicht überschreiten. In Biogas-, Deponie-, Schlamm- und Pyrolysegas darf der Schwefelgehalt 2200 mg.m-3 bei der Umsetzung zum Methangehalt oder 60 mg.MJ-1 im Brennstoff nicht überschreiten.
3) Mit Einspritzzündung.
B. Emissionsgrenzwerte für Verbrennungsquellen - Brennkraftmaschinen, deren Bau oder Umbau nach dem 17. Mai 2006 begann
| Druh pístového spalovacího motoru | Druh paliva | Emisní limit podle jmenovitého tepelného příkonu vztažený na normální stavové podmínky a suchý plyn (pro TZL a ∑ C vztaženo na vlhký plyn) [mg.m-3], při referenčním obsahu kyslíku 5 % | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0,2 – 1 MW | > 1 – 5 MW | > 5 MW | ||||||||||||||
| SO2 | NOX | TZL | ∑ C1) | CO | SO2 | NOX | TZL | ∑ C1) | CO | SO2 | NOX | TZL | ∑ C1) | CO | ||
| Zážehové (Ottovy) motory | Kapalné palivo | 2) | 500 | 130 | - | 650 | 2) | 500 | 130 | 150 | 650 | 2) | 500 | 130 | 150 | 650 |
| Zemní plyn a degazační plyn | 2) | 500 | - | - | 650 | 2) | 500 | - | 150 | 650 | 2) | 500 | - | 150 | 650 | |
| Plynné palivo obecně | 2) | 1000 | 130 | - | 1300 | 2) | 500 | 130 | 150 | 1300 | 2) | 500 | 130 | 150 | 650 | |
| Vznětové (Dieselovy) motory | Kapalné palivo | 2) | 4000 | 130 | - | 650 | 2) | 500/ 6004) | 130 | 150 | 650 | 2) | 500/ 6004) | 130 | 150 | 650 |
| Zemní plyn a degazační plyn3) | 2) | 4000 | 130 | 650 | 2) | 500 | 130 | 150 | 650 | 2) | 500 | 130 | 150 | 650 | ||
| Plynné palivo obecně | 2) | 4000 | 130 | - | 1300 | 2) | 500 | 130 | - | 1300 | 2) | 500 | 130 | - | 650 | |
Anmerkungen:
1) Gesamtkonzentration aller organischen Stoffe außer Methan bei einem Massenstrom von mehr als 3 kg/h.
(2) Der Schwefelgehalt des Kraftstoffs darf die in einer anderen Rechtsvorschrift enthaltenen Grenzwerte nicht überschreiten, in denen die Anforderungen an die Kraftstoffqualität im Hinblick auf den Luftschutz festgelegt sind. Bei Dieselkraftstoff darf der Schwefelgehalt 0,05 Gew.-% nicht überschreiten. In Biogas-, Deponie-, Schlamm- und Pyrolysegas darf der Schwefelgehalt 2200 mg.m-3 bei der Umsetzung zum Methangehalt oder 60 mg.MJ-1 im Brennstoff nicht überschreiten.
3) Mit Einspritzzündung.
4) Die Emissionsgrenze für NOx 600 mg.m-3 gilt für Schweröl.
3. Emissionsgrenzwerte für Verbrennungsquellen - Heißluftheizungen für Heizung
3.1. Für die Zwecke dieser Verordnung gelten folgende Begriffsbestimmungen: Die Quelle der Luftverschmutzung ist ein Satz aller Wärme- und Lufthilfsquellen, die gemäß § 4 Abs. 7 des Gesetzes in eine einzige Bauform gebracht werden können.
3.2. Nur Erdgas und/oder Propan, Butan oder deren Gemische oder unverbleit flüssige Brennstoffe mit einem Schwefelgehalt von bis zu 0,05 Gew.-% dürfen gemäß der vom Hersteller der Verbrennungsquelle angegebenen Kraftstoffart und/oder unverbleit flüssige Brennstoffe mit einem Schwefelgehalt von bis zu 0,05 Gew.-% zusätzlich zu den vom Hersteller der Verbrennungsquelle festgelegten technischen Bedingungen verbrannt werden.
3.3 Die Emissionsgrenzwerte für Klimatisierte Raumheizungen entsprechen den Emissionsgrenzwerten für große und mittlere Verbrennungsquellen in Nummer 1 dieses Anhangs, beziehen sich jedoch auf Normalzustand und Trockengas bei einem Referenzsauerstoffgehalt von 17 % und sind nach der Kategorie der Verbrennungsquelle zu bestimmen.
4. Emissionsgrenzwerte für die Konfiguration von Verbrennungsquellen - mit Kesseln integrierte Gasturbinen und die Bedingungen für ihre Bestimmung
4.1 Wird ein Verbrennungskessel nach der Gasturbine ohne Heizen oder Heizen desselben Kraftstoffs bis zu 20 % des Wärmeeintrags der Gasturbine klassifiziert, so gelten für diese Konfiguration dieselben Emissionsgrenzwerte und Referenzbedingungen wie für Gasturbinen in Anhang 5.
4.2. Überschreitet ein Verbrennungskessel mit Heizleistung eines anderen Brennstoffs oder dessen Wärmeeintrag den Wärmeeintrag der Gasturbine mit demselben Brennstoff, so ist die Emissionsgrenze und der Sauerstoffgehalt nach dem gewogenen Mittel der Grenzwerte gemäß Anhang 5 und den Grenzwerten gemäß Nummer 1 dieses Anhangs nach dem Anteil des Wärmeeintrags der Gasturbine und des Heizkessels zu bestimmen.
4.3. Der Wärmeeintrag der Quelle wird durch Berechnung des Heizwerts und der verbrauchten Kraftstoffmenge bestimmt. Zu diesem Zweck wird der vom Hersteller angegebene Mindestkalorienwert verwendet. Sofern nicht angegeben, wird die Summe der Heizwerte der Brennstoffkomponenten, deren Durchschnittsgehalt durch ein akkreditiertes Labor durch Analyse des verwendeten Kraftstoffs bestimmt wird, bestimmt.
Příloha č. 5
Anhang Nr. 5 des Erlasses Nr. 146 / 2007 Coll.
Emissionsgrenzwerte für Gasturbinen
Die in der Tabelle angegebenen Emissionsgrenzwerte gelten für Gasturbinen, die gemäß § 54 (7) und (8) des Gesetzes besonders große Verbrennungsquellen sind, sowie für Gasturbinen, die große und mittlere Quellen sind
Anmerkungen:
1) Bei der Verbrennung von Kohlesuspensionen und Energiegasen aus privaten Verteilnetzen; bei der Verbrennung von flüssigen Brennstoffen und Heizgasen aus öffentlichen Verteilnetzen muss die Emissionsgrenze der Grad der Finsternis des Rauchs nach der Bacharach-Skala sein, die bei allen Betriebsbedingungen nicht über den Wert 4 hinausgeht.
2) Bei der Verbrennung von Kohlesuspensionen und Energiegasen aus privaten Verteilnetzen; bei der Verbrennung von flüssigen Brennstoffen und Heizgasen aus öffentlichen Verteilnetzen ist die Emissionsgrenze der Grad der Finsternis des Rauchs nach der Bacharach-Skala, die den zweiten Grad der Schwärze während des Dauerbetriebs und den dritten Grad beim Fahren nicht überschreiten darf.
3. Emissionsgrenze 650 mg.m-3 gilt für Gasturbinen, die weniger als 100 Stunden pro Jahr betrieben werden.
Příloha č. 6
Anhang Nr. 6 des Erlasses Nr. 146/2007 Slg.
Emissionsgrenzwerte für Ressourcen Ke Burning Mehr Paliv Spezies
1. Bei einer Quelle, die gleichzeitig zwei oder mehr Kraftstoffarten verwendet, sind die Emissionsgrenzwerte wie folgt zu bestimmen:
a) zunächst durch Zuordnen eines Emissionsgrenzwertes, der jedem einzelnen Kraftstoff und Schadstoff entspricht, je nach Nennwärmeeintrag der Quelle;
b) zweitens durch Bestimmung des gewichteten Wertes der Emissionsgrenzwerte jeder Art von Kraftstoff, indem die einzelnen Emissionsgrenzwerte durch den Wärmeeintrag jedes Kraftstoffs multipliziert und dieses Produkt durch die Summe des Wärmeeintrags aller Brennstoffe geteilt wird,
c) drittens werden die gewichteten Grenzwerte für jeden Kraftstoff gemeinsam addiert.
2. Bei einer Mehrstoffquelle, bei der Rückstände aus der Destillation und Verarbeitung von Öl getrennt oder mit anderen Kraftstoffarten zum Eigenverbrauch verwendet werden, gilt trotz der Bestimmungen von Nummer 1 die Kraftstoffregelung mit der höchsten Emissionsgrenze, wenn während des Betriebs der Quelle der Beitrag dieses Kraftstoffs zur Summe der von allen Brennstoffen gelieferten Wärmeeingänge mindestens 50 % beträgt. Beträgt das Verhältnis des Standardbrennstoffs weniger als 50 %, so ist die Emissionsgrenze auf der Grundlage des relativen Anteils der von jedem Brennstoff auf der Summe der Wärmezufuhr aller Brennstoffe gesicherten Wärmemenge zu bestimmen:
a) zunächst durch Zuordnen eines Emissionsgrenzwertes, der jedem Kraftstoff und entsprechenden Schadstoff entspricht, je nach Nennwärmeeintrag der Quelle;
b) zweitens wird der Emissionsgrenzwert für den Standardbrennstoff (der Kraftstoff mit dem höchsten Emissionsgrenzwert und bei zwei Kraftstoffarten mit demselben Emissionsgrenzwert der höhere Wärmeeintragsbrennstoff) berechnet; Dieser Wert wird durch Multiplikation der Emissionsgrenze des betreffenden Kraftstoffs durch zwei und Subtraktion von diesem Produkt den Emissionsgrenzwert des Kraftstoffs mit der niedrigsten Emissionsgrenze erreicht,
c) drittens werden die gewichteten Emissionsgrenzwerte für jeden Kraftstoff durch Multiplikation der berechneten Emissionsgrenzwerte durch die Wärmeeinfuhr des Standardbrennstoffs bestimmt, und die anderen einzelnen Emissionsgrenzwerte werden mit der von jedem Kraftstoff gelieferten Wärmemenge multipliziert und das Ergebnis der Multiplikation durch die Summe der von allen Brennstoffen gelieferten Wärmeeingänge geteilt.
d) Viertens werden die gewichteten Emissionsgrenzwerte für jeden Kraftstoff zusammengefügt.
3. Alternativ zu Punkt 2 können die folgenden durchschnittlichen Emissionsgrenzwerte für Schwefeldioxid (unabhängig von der verwendeten Kraftstoffkombination) verwendet werden:
(a) für Ressourcen, die vor dem 27. November 2003 in Betrieb genommen werden, einschließlich durchschnittlich 1000 mg / m3 für alle diese Ressourcen in der Raffinerie;
b) für Quellen, die nach dem 27. November 2003 in Betrieb genommen werden, durchschnittlich 600 mg/m3 für alle diese Quellen in einer Raffinerie, ausgenommen Gasturbinen.
4. Die Verwendung anderer Kraftstoffarten beim Fahren und Stabilisieren einer Quelle gilt nicht als Verbrennung mehrerer Kraftstoffarten.
Příloha č. 7
Anhang Nr. 7 des Erlasses Nr. 146/2007 Slg.
Effizienz Brennen Brennstoff A Erlaubte Konzentration von Kohlenoxid in Spalina U kleine Brennressourcen
1. Grenzwerte für die Verbrennungseffizienz
1.1. Grenzwerte für die Verbrennungseffizienz kleiner Verbrennungsquellen, die flüssige und gasförmige Brennstoffe für den gegebenen Leistungsbereich verbrennen
| Jmenovitý tepelný výkon [kW] | Minimální účinnost spalování podle data výroby malého spalovacího zdroje | ||
|---|---|---|---|
| do 31.12.1982 | od 01.01.1983 do 31.12.1989 | od 01.01.1990 | |
| 11 - 50 | 86 % | 87 % | 89 % |
| > 50 | 87 % | 88 % | 90 % |
Hinweis: Diese Grenzwerte gelten für kleine Verbrennungsquellen - Kessel.
1.2. Grenzwerte der Verbrennungseffizienz für kleine Festbrennstoffe für den gegebenen Leistungsbereich
| Jmenovitý tepelný výkon [kW] | Minimální účinnost spalování podle data výroby malého spalovacího zdroje | ||
|---|---|---|---|
| do 31.12.1982 | od 01.01.1983 do 31.12.1989 | od 01.1.1990 | |
| 15 - 50 | 68 % | 70 % | 72 % |
| > 50 | 72 % | 73 % | 74 % |
Hinweis: Die zulässige Fehlertoleranz durch Messung beträgt 2 %.
2. Kohlenstoffmonoxidkonzentrationsgrenzen
Jede kleine Verbrennungsquelle (Boiler) muss den vom Hersteller der Verbrennungsquelle angegebenen Kraftstoff so verbrennen, dass die berechnete COref-Konzentration im Rauchgas die maximal zulässige Menge gemäß der folgenden Tabelle nicht überschreitet.
| Druh paliva | Výkon [kW] | Max.povolené množství COref [mg.m-3] | Referenční obsah kyslíku [%] |
|---|---|---|---|
| Tuhá paliva obecně | >15 | 5.000 | 6 |
| Dřevo | >15 | 5.000 | 11 |
| Kapalná paliva | >11 | 1.000 | 3 |
| Plynná paliva | >11 | 500 | 3 |
Die COref-Konzentration wird aus folgender Beziehung berechnet:
COref = Comém x 1,25 x 21-O2 ref21-O2 Meter
COref ·.... Menge CO - Referenz (umgerechnet auf O2-Referenzgehalt)
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Informationen zur Vorschrift
| Zitierung | Regierungsverordnung Nr. 146 / 2007 Slg., über Emissionsgrenzwerte und andere Betriebsbedingungen der Verbrennung stationäre Quellen der Luftverschmutzung |
|---|---|
| Art der Vorschrift | Verordnung |
| Autor | - |
| Sammlung | Gesetzessammlung |
| Verkündungsdatum | 27.06.2007 |
|---|---|
| In Kraft seit | 01.01.2008 |
| In Kraft bis | - |
| Status | Gültig |
Der Wortlaut der Vorschrift hat informativen Charakter.
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