Verordnung Nr. 72/2004 Slg.

Anordnung zur Festlegung der Anforderungen an Messanordnungen zur Messung magnetischer Eigenschaften von Magneten

Gültig In Kraft seit 01.03.2004
Inhalt
ANHANG
Ordnung
vom 3. Februar 2004
Anforderungen an Messanordnungen zur Messung magnetischer Eigenschaften
Das Ministerium für Industrie und Handel sieht gemäß § 27 des Gesetzes Nr. 505 / 1990 Slg., über Metrologie, geändert durch Gesetz Nr. 119 / 2000 Slg. und Gesetz Nr. 137 / 2002 Slg., ("das Gesetz") zur Umsetzung der §§ 6 Abs. 2 und 9 Abs. 1 des Gesetzes vor:
§ 1
In diesem Erlass werden die Anforderungen an Messanordnungen zur Messung magnetischer Eigenschaften von Magneten (nachstehend als "Messanordnung" bezeichnet), das Verfahren zur Typgenehmigung und das Verfahren zur Überprüfung festgelegt.
§ 2
Die Terminologie, die Anforderungen an Dosieraggregate sowie das Verfahren zur Typgenehmigung von Dosieraggregaten und ihr Prüfverfahren sind im Anhang aufgeführt.
§ 3
Diese Verordnung tritt am 1. März 2004 in Kraft.
Minister:
Ing. Urban v. r.

Anhang zum Erlass Nr. 72/2004 Slg.
1 Terminologie
1.1 Die Messanordnung dient zur Messung magnetischer Eigenschaften von Magneten in einem geschlossenen Magnetkreis, d.h. statischer Grenzhystereseschleifen (Loch oder Teil des 2. Quadranten, genannt Entregungskurve) und dessen signifikanten Punkten. Sie besteht aus den in den Absätzen 2.1 und 2.2 genannten Instrumenten und Geräten.
1.2 Eine zur Messanordnung gehörende etalonische Probe magnetischer Eigenschaften (nachfolgend als "Etalonprobe") ist eine Probe, die den Anforderungen dieses Dekrets entspricht und ausschließlich für die messtechnische Kontinuität der Messanordnung verwendet wird.
1.3 Der Etalon-Messaufbau ist der Messaufbau gemäß Nummer 1.1, der von der Messeinrichtung gehalten wird, über einen langen Zeitraum überwacht und international durch Ethalonproben verglichen wird.
1.4 Die Messung der Magneteigenschaften nach dieser Norm betrifft die Messung sowohl der magnetischen Induktion B als auch der magnetischen Polarisation J des Magnetfeldes H. Diese Variablen sind nach der Gleichung verwandt:

B = μ0H + J, (1)
wenn
B die magnetische Induktion in T,
μ0 ist die magnetische Konstante 4pi. 10-7 in H / m,
H die magnetische Feldstärke in A / m,
J ist eine magnetische Polarisation in T.
1.5 Vergütung Br ist der Wert der magnetischen Induktion oder magnetischen Polarisation auf der Entmagnetisierungskurve für die Nullmagnetfeldintensität.
1.6. Die Koerzivialität von HcB (magnetische induktionsbedingte Koerzitivität) ist der durch den Schnittpunkt der Deg-Kurve und Linie B = 0 gegebene magnetische Feldstärkewert.
1.7. Die Koerzialität von HcJ (Magnetpolarisation) ist der durch den Schnittpunkt der Deg-Kurve und Linie J = 0 gegebene magnetische Feldstärkewert.
1.8 Das maximale Produkt (BH) max ist der Maximalwert des Produkts der entsprechenden Werte B und H auf der Entmagnetisierungskurve.
2 Anforderungen an Messsets
2.1 Metrologische Anforderungen
Die Messanordnung muss aus Teilen bestehen, die folgende Anforderungen erfüllen müssen:
a) der in 2.2 angegebene Elektromagnet;
b) auf der Probe aufgewickelte oder ausgefahrene Messspulen gemäß Absatz 2.2;
c) eine in Meßspulen induzierte magnetische Induktions- oder magnetische Polarisationszählerspannung. Die Messunsicherheit der magnetischen Induktion oder Messunsicherheit der magnetischen Polarisation darf 2 % nicht überschreiten;
d) der magnetische Feldstärkemesser (Flachmessspule, magnetisches Potentialmesser oder Hallsonde in Verbindung mit entsprechenden Instrumenten) muss die Anforderungen gemäß 2.2 erfüllen und unabhängig kalibriert werden. Der Fehler der Magnetfeldmessung in der Probe darf 2 % nicht überschreiten.
Die Messanordnung muss Etalonproben umfassen, die den magnetischen Eigenschaften und Abmessungen von Proben entsprechen, die normalerweise von der Messanordnung gemessen werden. Diese Muster müssen den einschlägigen Anforderungen von Absatz 2.2 entsprechen.
2.2 Technische Anforderungen
2.2.1. Baugewerbe
2.2.2 Elektromagnet
Der Elektromagnet aus magnetisch weichem Material bildet zusammen mit der Probe einen geschlossenen Magnetkreis. Das Diagramm ist in Abbildung 1 dargestellt. Die Konstruktion des Jochs muss symmetrisch sein; mindestens ein Polvorsatz muss beweglich sein, um den Luftspalt zwischen der Probe und dem Polvorsatz zu minimieren. Die Stirnflächen der beiden Polansätze müssen möglichst parallel und möglichst senkrecht zu den Achsen der Polansätze sein, um Luftspalte zu minimieren. Für einige Messungen von Joch und Polen können aus Blechen zusammengesetzt werden, um Schlupfströme zu reduzieren. Koerzivialität von Polmaterial darf in der Regel 100 A / m nicht überschreiten, um ein homogenes Magnetfeld in dem Raum zu erhalten, der die Probe hält, die Bedingungen für:

d1 ≥ d2 + 1,2l '(2)

d1 ≥ 2.0l '(3)
wenn
d1 der Durchmesser des zylindrischen Polvorsatzes oder die kleinste Dimension des rechteckigen Polfortsatzes in mm;
l 'ist der Abstand zwischen den Polbefestigungen in mm,
d2 ist der maximale Durchmesser des zylindrischen Raumes des homogenen Magnetfeldes in mm.
Um das beste Potential der Stirnflächen von Polansätzen bei der Messung der Entmagnetisierungskurve zu erreichen, muss die magnetische Induktion in Polansätzen deutlich kleiner sein als die magnetische Polarisation im Sättigungszustand. Dies bedeutet praktisch, daß die magnetische Induktion kleiner als 1 T in Eisen und in Legierungen mit einem Kobaltgehalt zwischen 35 % und 50 % kleiner als 1,2 T sein muss.
Das Joch wird von Magnetspulen magnetisiert, die möglichst symmetrisch zur Probe sein müssen. Die Probe und die Magnetspulen müssen koaxial sein.

Abbildung 1
Wenn der Materialstandard oder der Hersteller nicht die maximale Intensität des Magnetfeldes angibt, bei dem die Messung für das Probenmaterial durchgeführt wird, wird empfohlen, die Probe vor der Messung der Entregungskurve auf Sättigung zu magnetisieren. Die Probe gilt als gesättigt, wenn für zwei Basismagnetfelder H1 und H2 Folgendes gilt:

P2 ≤ P1e0.02454 InH2 / H1, (4)
oder

P2 ≤ P1100.02454 log ZVH2 / H1, (5)
und

H2 ≥ 1,2H, (6)
wenn
P2 ist der maximal erreichte Wert (BH) max in J / m3 oder HcB in A / m,
P1 ist der untere Wert (BH) max in J / m3 oder HcB in A / m,
H2 ist der Magnetfeldintensitätswert entsprechend P2 in A / m,
H1 ist der Magnetfeldintensitätswert entsprechend P1 in A / m
Im konkreten Fall ist H2 / H1 = 1,5 aus den Gleichungen (5) und (6) P2 ≤ 1,01 P1.
Der Magnetisierungsprozess darf keine übermäßige Erwärmung der Probe verursachen.
2.2.3 Etalonproben
Die Ethalonprobe muss eine einfache Form (z.B. rechteckiger Zylinder oder Block) aufweisen. Die Länge l der Etalonprobe darf nicht weniger als 5 mm und ihre zusätzlichen Abmessungen mindestens 5 mm betragen und müssen so bemessen sein, dass die Probe und der Sensor der Vorrichtung innerhalb des in Absatz 2.2.2. definierten Durchmessers d2 liegen.
Etalon-Muster dürfen keine Oberflächenfehler oder Innenfehler aufweisen.
Die Stirnflächen der Etalonprobe müssen möglichst parallel zueinander und senkrecht zur Achse der Probe sein, um den Luftspalt zwischen Probe und Polbefestigungen möglichst zu reduzieren.
Der Querschnitt der Etalonprobe muss entlang ihrer Länge möglichst homogen sein; die Querschnittsunterschiede müssen weniger als 1 % ihres Minimums betragen. Der mittlere Querschnittswert der Etalonprobe wird mit einer Unsicherheit von weniger als 1 % bestimmt.
Die magnetische Richtung ist auf der Etalonprobe anzugeben.
Etalonproben der Messanordnung müssen den Bereich der magnetischen Eigenschaften und Abmessungen der von der Messanordnung normalerweise gemessenen Proben erfassen.
2.2.4 Messaufbau
2.2.4.1 Messung der magnetischen Induktion
Die Veränderungen der magnetischen Induktion in der Probe werden durch Integration der in der Messspule induzierten oder auf die Probe ausgedehnten Spannung bestimmt.
Die Messspule muss so nahe wie möglich auf die Probe aufgewickelt oder aufgebracht werden und muss symmetrisch zu den Stirnflächen der Probe sein. Die Anschlüsse sind so eng zu verdrehen, dass sie keine Spannung in die Schleife der Messspule einleiten.
Die Differenz der magnetischen Induktion in der Meßspule des letzteren Bap zwischen zwei Zeitmomenten t1 und t2, die nicht für den magnetischen Fluss durch Luft korrigiert werden, ergibt sich aus der Gleichung:

IUPAC-Name
wenn
B2 die magnetische Induktion im Inneren der Meßspule im Moment von t2 in T,
B1 die magnetische Induktion im Inneren der Meßspule im Moment t1 in T,
A die Querschnittsfläche der Probe in m2,
N die Anzahl der Windungen der Meßspule,

ITEM 1t2Udt ist die integrierte induzierte Spannung in der Wb-Messspule über das Zeitintervall t2-t1 v.
Dieser Unterschied bei der magnetischen Induktion des letzteren Bap ist hinsichtlich des magnetischen Luftstroms in der Wicklung der Meßspule zu korrigieren. Die Differenz der magnetischen Induktion aus der Probe zwischen t2 und t1 ergibt sich aus der Gleichung: EPMATHMARKEREP

IUPAC-Name
wenn
μ0 ist eine magnetische Konstante gleich 4pi. 10- 7 H/m,
Dies ist die Differenz der gemessenen Magnetfeldintensität in A / m,
Mindestens die Gewindefläche der Messspule relativ zu einem Gewinde in m2.
2.2.4.2 Messung der magnetischen Polarisation
Die magnetischen Polarisationsunterschiede in der Probe werden durch Messung der in der Doppelmessspule induzierten integrierten Spannung bestimmt, wobei nur eine dieser Spulen angelegt wird. Diese einzelnen Spulen müssen die gleiche Gesamtfadenfläche aufweisen und im Gegenzug seriell verbunden sind. Der Unterschied der magnetischen Polarisation des letzteren in der Probe ist durch die Gleichung gegeben:

AUSGABEN J = J2-J1 = 1AN --1t2Udt 9
wenn
J2 die magnetische Polarisation in der Probe im Moment von t2 in T,
J1 die magnetische Polarisation in der Probe bei t1 in T,
A die Querschnittsfläche der Probe in m2,
N die Anzahl der Windungen der die Probe umgebenden Meßspule,

IH1t2Udt ist eine integrierte induzierte Spannung in der Wb-Messspule über das Zeitintervall t2-t1 in Sekunden.
Die beiden Spulen der Doppelmessspule müssen sich im Bereich des durch die Gleichungen (2) und (3) definierten homogenen Magnetfeldes befinden.
2.2.4.3 Messung der magnetischen Feldstärke
Die Magnetfeldintensität auf der Probenoberfläche ist nur dann mit der Magnetfeldintensität innerhalb der Probe identisch, wenn der Magnetfeldintensitätsvektor parallel zur Probenoberfläche ist. Daher ist der Magnetfeldintensitätssensor möglichst nahe an die Probe zu legen und symmetrisch zu den Stirnflächen der Probe (siehe Abbildung 1).
Zur Bestimmung der Intensität des Magnetfeldes ist eine flache Messspule, ein magnetisches Potentialmesser oder eine Hallsonde zu verwenden. Die Abmessungen des Sensors und seine Lage müssen so bemessen sein, dass ein begrenzter Radius von d2 gemäß den Gleichungen (2) und (3) im Bereich vorhanden ist.
Der Luftspalt zwischen der Probe und den Polbefestigungen muss minimiert werden, um Messfehler zu reduzieren.
Die Stirnflächen der Polbefestigungen sind magnetisch auszurüsten, siehe Gleichungen (3). Bei einigen Materialien von Permanentmagneten mit hoher Remanenz, Koerzialität oder beiden kann der magnetische Induktionswert größer als 1,0 T oder 1,2 T sein. Dies kann einen unangemessen hohen Wert der magnetischen Induktion in an die Probe angrenzenden Teilen von Polbefestigungen erzeugen. In solchen Fällen sind die Stirnflächen von Polbefestigungen keine repräsentativen Bereiche und es können größere Messfehler auftreten.
2.2.4.4 Bestimmung der Entmagnetisierungskurve
Die Deg-Kurve kann als B-H oder als J-H-Diagramm gewonnen oder aufgezeichnet werden. Die Transformation des ursprünglich erhaltenen B-Signals in ein J-Signal und umgekehrt kann durch elektrisch oder numerisches Subtrahieren oder Hinzufügen von μ0H gemäß Gleichung (1) erfolgen.
Die Bestimmung der B-H-Kurve ist in Punkt 2.2 beschrieben. Die Bestimmung der J-H-Kurve ist ähnlich, die magnetische Induktion B wird in entsprechenden Proben und Kurven durch die magnetische Polarisation J verwechselt.
Die Messspule für die Messung B oder J ist mit einem kalibrierten Magnetstromintegrator auf Null zu verbinden. Die Probe wird in die Messspule eingesetzt, in die Elektromagnete eingespannt und in Sättigung magnetisiert. Magnetstrom wird auf einen sehr niedrigen Wert, Null reduziert, oder wenn eine umgekehrte Polarität benötigt wird, um in der Probe Null magnetische Feldstärke zu erreichen. Der entsprechende Wert der magnetischen Induktion oder magnetischen Polarisation ist zu erfassen.
Wenn die Strompolarität der Sättigung entgegengesetzt ist, steigt der Stromwert an, bis das Magnetfeld den Koervialitätswert von HcB oder HcJ erreicht. Die Änderungsgeschwindigkeit der Magnetfeldstärke muss so bemessen sein, dass eine Phasenverschiebung zwischen B und H oder die Bildung von Schlupfströmen in der Probe vermieden wird. Für einige Materialien gibt es eine klare Zeitverzögerung zwischen magnetischer Induktion und magnetischer Feldstärke. In diesen Fällen muss die Zeitkonstante des magnetischen Strömungsintegrators mit einer niedrigen Nulldrift entsprechend lang sein, um eine korrekte Integration zu gewährleisten. Die entsprechenden Werte H und B bzw. H und J auf der Entmagnetisierungskurve sind entweder aus dem kontinuierlichen Abschreiben der Kurve durch den an den Ausgang des die Magnetfeldstärke und den magnetischen Flussintegrator messenden Gerät angeschlossenen Aufzeichnungsträger oder durch Messung des Punktes nach dem Intensitätspunkt des Magnetfeldes und der magnetischen Induktion oder magnetischen Polarisation zu erhalten.
2.2.4.5 Bestimmung von signifikanten Punkten und Werten der Entmagnetisierungskurve
Die Remanenz wird als Wert B oder J Schnittpunkt der Degkurve mit der B- oder J-Achse bestimmt.
Die Koerzialität von HcB wird als Wert von: H der Schnittpunkt der Degkurve mit Linie B = 0 bestimmt, die Koerzialität von HcJ wird als H der Schnittpunkt der Degkurve mit Linie J = 0 bestimmt.
Das maximale Produkt (BH) max ist der Maximalwert der absoluten Werte des Produkts entsprechend den Werten B und H. So wird beispielsweise eines der folgenden Verfahren ermittelt:
a) durch direktes Ablesen oder Interpolieren aus einem Satz von Kurven B.H = die Konstante, auf die die Deg-Kurve aufgezeichnet wird;
b) durch Quantifizierung der Produkte von B.H für die Anzahl der Punkte der Entmagnetisierungskurve und Sicherstellung des maximalen Wertes;
c) die elektronische Multiplikation von B und H und die Aufnahme dieses Produktes als Funktion B oder H;
d) durch die geometrische Erfassung eines solchen Punktes (B, H) der Entmagnetisierungskurve, an dem die Tangente zur Entmagnetisierungskurve parallel zum Schnittpunkt der Punkte (B, 0) und (0, H) und der Quantifizierung dieses Produktes B.H ist.
2.2.4.6 Bestimmung externer Bedingungen
Die Messungen sind bei einer Umgebungstemperatur von 18 °C bis 28 °C durchzuführen. Die Temperatur der Probe wird durch einen nichtmagnetischen Temperatursensor gemessen, der an den Polansätzen der Elektromagnete angebracht ist. Die Temperaturabhängigkeit von Messgeräten (z.B. Hallsonde) ist in die Berechnungen und Auswertungen einzubeziehen.
2.2.5. Etiketten und Marken
2.2.5.1 Messaufbau
Die Sondereinschreibungen und -marken an der Messanordnung außerhalb der normalen Markierung werden durch ein technisches Dokument ersetzt, das erstellt werden muss und Folgendes umfasst:
a) eine Liste aller Messgeräte und Geräte der Messanordnung, die Hersteller und Produktionszahlen angeben und gegebenenfalls die vom Hersteller angegebenen Fehler von Messgeräten und Messkits angeben;
b) ein detailliertes und klares Diagramm der Verbindung für die jeweilige Art der Messung, technische Beschreibungen und Anweisungen für den Betrieb der Bauteile der Messanordnung;
c) genaue Beschreibungen von Mess- und Versorgungsmethoden (z.B. Magnetfeldmessung, Steuerrechnernutzung);
d) die unteren und oberen Grenzen der Bereiche, in denen die Meßanordnung verwendet wird;
e) Impedanz wichtiger Bauteile und Messgeräte;
f) eine Liste von Etalonproben;
g) Kalibrier- oder Prüfbleche von Messinstrumenten, die Teil der Messanordnung sind, wenn eine Kalibrierung oder Überprüfung durchgeführt wurde;
(h) das Prüfblatt des Messaufbaus (für eine spätere Überprüfung);
(i) eine Aufzeichnung aller Messungen mit Etalonproben über die Messanordnung.
2.2.5.2 Etalonproben
Die Ethonprobe trägt die Registrierungsnummer oder die Buchstaben auf der Probe auf dieselbe, dauerhafte und dauerhafte Weise. Die Markierung darf nicht auf den Vorderseiten der Probe liegen.
Jede Etalonprobe ist mit einem Aufzeichnungsblatt zu versehen, das Folgendes angibt:
a) die Eintragung der Ethalonprobe;
b) Art und Art des Materials;
c) Querschnitt der Probe,
d) Form und Abmessungen der Probe.
Werden alle in das Datenblatt aufzunehmenden Daten in das Muster-Kalibrierblatt aufgenommen, kann die Etalon-Probe kein Datenblatt aufweisen.
Typgenehmigung
3.1. Typgenehmigungsverfahren
3.1.1 Vorabbewertung
Die Bewertungsstelle entscheidet auf der Grundlage der Prüfung der Unterlagen1), ob die Unterlagen und dann die Messanordnung den in diesem Erlass festgelegten Anforderungen entsprechen, über die Fortführung der Prüfungen oder einen Vorschlag für eine negative Beendigung der Prüfungen.
3.1.2. Vorversuch durch Messung von Materialproben
3.1.2.1 Der Antragsteller muss dem Prüfer mindestens 2 Stück Etalonproben von Material liefern, die dem Prüfer zuzuordnen sind. Etalon-Proben müssen ihre Masse und ihre magnetischen Eigenschaften den Massenbereich und die magnetischen Eigenschaften der Ethalon-Proben abdecken, wie sie von der Prüfeinheit im Prüfbereich des Typs gemessen werden. Diese Proben müssen den Anforderungen der Absätze 2.2.3 und 2.2.5.2. entsprechen. Die Etalonproben des Antragstellers sind gegebenenfalls mit Kopien der Musterregister der vorangegangenen Muster-Kalibrierblätter zu versehen. Die gelieferten Proben sind mit den Ergebnissen und Berichten ihrer Messungen durch einen Prüfsatz im Bereich der Prüfungen, die nicht mehr als 3 Monate vor dem Zeitpunkt der Lieferung durchgeführt werden, beizufügen.
3.1.2.2 Bei gelieferten Etalonproben sind Messungen an der Etalon-Messanordnung des Bewertungskörpers der Entmagnetisierungskurve nach Absatz 2.2 vorzunehmen. Für die gemessene Probe ist ein Kalibrierblatt zu erstellen, das den arithmetischen Mittelwert der wiederholten Messungen angibt.
3.1.2.3 Die relativen Unterschiede zwischen der Messung der Emissionskurve B-H der Etalonproben (bezogen auf den Testsatz) durch den Testsatz und dem Etalon-Messsatz in% werden als minimaler Standardabstand der durch Messung des gemessenen Messsatzes aus der durch Messung der gleichen Etalonprobe durch das Etalon-Messset nach Gleichung (10), (11) oder (12) ermittelten Kenngröße berechnet:

δai = δBi.100 / --1 + Hi / Bi.dB / dHi2 =

= ¶Bi.100 / --Bi2 + Hi.dB / dHi2 10

δai = δHi.100 / --1 + Bi / Hi.dB / dHi-12 =

> TABELLE >

δai = δBi.δHi.100 / --δBi2 + δHi2 =

wo die Quadratwurzeln nur positiv aufgenommen werden und wo

δBi = Bi-Bi '/ Bi = iBi / Bi, 13

IUPAC-Name

δHi = Hi- Hi '/ Hi = ИHi / Hi, 15

- Hi, 16.
(dB / dH) i die Neigung der Tangentenkurve durch Messung der Etalonprobe durch die am Punkt (Hi, Bi ') eingestellte Etalon-Messung,
Hi und Bi sind die Intensitätswerte des Magnetfeldes oder die magnetische Induktion des Ith-Punktes die durch den Messsatz gemessenen Eigenschaften der Etalonprobe,
Bi 'ist der magnetische Induktionswert subtrahiert von der durch den Etalon-Messsatz für den Hi-Wert gemessenen Kennlinie,
Hi 'ist der magnetische Feldstärkewert subtrahiert von den durch den Etalon-Messsatz für den Bi-Wert gemessenen Eigenschaften.
Wird die Position der Entgasungskurve B-H gemessen, so werden die relativen Unterschiede von δai nach den Gleichungen (10) bis (16) berechnet, wobei die B-Marke immer durch die J-Marke ersetzt wird, d.h. die magnetische Induktion B wird immer durch den entsprechenden magnetischen Polarisationswert J ersetzt.
Die relativen Unterschiede zwischen der Messung der Entmagnetisierungskurve B-H bzw. der Entmagnetisierungskurve J-H δai müssen für alle Messpunkte der Entmagnetisierungskurve der Etalonproben innerhalb dieser Prüfung weniger als 4 % betragen.
3.1.3. Inspektion der Prüfdosieranordnung
Die externe Inspektion und Prüfung der vorgeschriebenen technischen Unterlagen erfolgt an der Verwendungsstelle der Prüfeinrichtung. Die externe Inspektion prüft:
a) die Messanordnung darf nicht mechanisch beschädigt werden;
b) die Messanordnung aus Messinstrumenten, Etalonen und Bauteilen, die in der Dokumentation angegeben sind;
c) die Anordnung von Messgeräten und Bauteilen muss nach dem Verdrahtungsdiagramm für die jeweilige Art der Messung erfolgen;
d) die Vollständigkeit aller Dokumente gemäß Nummer 2.2.5.1.
Prüfung durch Messung von Materialproben
Die Messung der Proben erfolgt durch Messung der Etalonproben (bezugt zur Etalon-Meßanlage) der Prüfmesseinrichtung in ihrer Anwesenheit durch die Prüfdosierung gemäß Absatz 3.1.2.
Vorbereitung des technischen Prüfberichts
Der technische Prüfbericht enthält eine Beschreibung und Ergebnisse der Prüfungen gemäß den Absätzen 3.1.2, 3.1.3 und 3.1.4, die ein positives Ergebnis haben müssen. Es enthält auch Beschreibungen, Zeichnungen und Diagramme, die erforderlich sind, um den Typ zu identifizieren und seine Funktion zu klären.
Zulassungsbescheinigung
Die Einzelheiten der Typgenehmigungsbescheinigung sind in einem gesonderten Rechtsakt (2) festgelegt.
4. Überprüfung
Die erste und nachfolgende Prüfung besteht aus Prüfungen gemäß den Absätzen 3.1.2, 3.1.3 und 3.1.4. Ist das Ergebnis all dieser Prüfungen positiv und entspricht die Messanordnung den Anforderungen dieser Verordnung, so wird ein Prüfblatt ausgestellt und die Prüfanordnung ist mit einer amtlichen Marke zu versehen. 3)
1) Absatz 1 (2) des Erlasses Nr. 262 / 2000 Coll., der die Konsistenz und Genauigkeit der Mess- und Messinstrumente gewährleistet, geändert durch den Erlass Nr. 344 / 2002 Coll.
2) § 3 Dekret Nr. 262 / 2000 Coll.
3) § 6 Dekret Nr. 262 / 2000 Coll.

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Informationen zur Vorschrift

ZitierungDekret Nr. 72 / 2004 Coll., Festlegung von Anforderungen an Messkits zur Messung magnetischer Eigenschaften
Art der Vorschrift-
Autor-
SammlungGesetzessammlung
Verkündungsdatum24.02.2004
In Kraft seit01.03.2004
In Kraft bis-
Status Gültig
Der Wortlaut der Vorschrift hat informativen Charakter.
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