Verordnung Nr. 66/2004 Slg.
Bestellen Sie die Anforderungen an Drehmomentsteuerschlüssel
Gültig
In Kraft seit 01.03.2004
66.
Ordnung
vom 3. Februar 2004
Anforderungen an Drehmomentregelschlüssel stellen
Das Ministerium für Industrie und Handel sieht gemäß § 27 des Gesetzes Nr. 505 / 1990 Slg., über Metrologie, geändert durch Gesetz Nr. 119 / 2000 Slg. und Gesetz Nr. 137 / 2002 Slg., ("das Gesetz") zur Umsetzung der §§ 6 Abs. 2 und 9 Abs. 1 des Gesetzes vor:
In diesem Dekret werden die Anforderungen an Drehmomentsteuerschlüssel ("torque keys") festgelegt, die in die Typen I und II sowie das Verfahren zu ihrer Genehmigung und Überprüfung unterteilt sind.
(1) Im Sinne dieses Erlasses sind die Drehmomentschlüssel des Typs I (Anhang 1):
(a) Klasse A: Drehmomentschlüssel mit verdrehten oder gebogenen Stangen,
b) Klasse B: Drehmomentschlüssel mit festem Körper, mit einer Skala oder einer Ziffernabweichung oder Anzeige,
c) Klasse C: Drehmomentschlüssel mit festen Schraubenschlüsseln und elektronischem Messsystem,
d) Klasse D: Drehmomentschrauber mit einer Skala oder mit einer Nummernanzeige oder Anzeige; und
(e) Klasse E: Drehmomentschrauber mit elektronischem Messsystem.
(2) Im Sinne dieses Erlasses sind die Drehmomentschlüssel des Typs II (Anhang, Abbildung 2):
(a) Klasse A: Drehmomentschlüssel nach Maß einstellbar,
b) Klasse B: Drehmomentschlüssel fest,
(c) Klasse C: Drehmomentschlüssel ohne Skala einstellbar,
d) Klasse D: maßstäblich einstellbare Drehmomentschrauber,
e) Klasse E: Drehmomentschrauber fest und
f) Klasse F: Drehmomentschrauber ohne Skala einstellbar.
Die Terminologie und die Anforderungen an Drehmomentschlüssel, das Typgenehmigungsverfahren und das Prüfverfahren sind im Anhang festgelegt.
Diese Verordnung tritt am 1. März 2004 in Kraft.
Minister:
Ing. Urban v. r.
Anhang zum Erlass Nr. 66/2004 Slg.
1. Terminologie
1.1. Der Drehmomentregelschlüssel ist der Drehmomentschlüssel, der zur Überprüfung des Anziehens von Bolzenverbindungen an Stahlkonstruktionen, Kraftfahrzeugrädern und in anderen Fällen verwendet wird, in denen bei Lösen von Bolzenverbindungen Lebensdauer oder Eigenschaft gefährdet werden kann.
1.2. Momenttasten vom Typ I (Punktdrehmomenttasten) sind Drehmomenttasten mit einem mechanischen oder elektronischen Messsystem mit einer Skala, die direkt den Wert des gemessenen Kraftmoments in Krafteinheiten oder in Werten des Proportionalmoments (Abschnitte) zeigen.
1.3. Typ II Drehmomentschlüssel (Grenzmomentschlüssel) sind Drehmomentschlüssel, die die Erreichung des eingestellten Drehmoments durch mechanische, akustische oder optische Mittel angeben. Dieses Moment kann für diese Tasten ohne Skalen auf einen bestimmten Wert eingestellt werden, oder es kann fest eingestellt werden.
1.4. Der Messbereich ist der Kraftbereich, der durch den Drehmomentschlüssel gemessen werden kann.
1.5. Die untere Grenze des Messbereichs ist der kleinste Wert der Drehmomentkraft, die mit dem Drehmomentschlüssel gemessen werden kann. Der Wert der unteren Messbereichsgrenze für Drehmomentschlüssel mit einer Skala sollte kleiner oder gleich 20% der oberen Messbereichsgrenze sein.
1.6. Die obere Grenze des Messbereichs ist der größte oder Nenndrehmomentwert des Drehmomentschlüssels.
1.7. Die Drehmomentschlüsselwaage ist für Drehmomentschlüssel Typ Selbst eine Vorrichtung, die den Wert des gemessenen Kraftmoments angibt. Bei den Drehmomentschlüsseln Typ II wird das zu erreichende Kraftmoment entsprechend der Skala eingestellt.
1.8. Die geschätzte Abweichung der Anzeige E gibt den Abstand zwischen den tatsächlichen Abweichungen des Kraftmoments vom angegebenen Wert an. Es wird in Einheiten des Moments der Kraft mN.m, N.m oder kN.m gegeben
1.9. Der aktuelle Moment X ist der Moment, der auf der Verifikationseinrichtung eingestellt ist. Es wird in Einheiten des Moments der Kraft mN.m, N.m oder kN.m gegeben
1.10. Der Prüfpunkt ist der Punkt des Drehmoments der Kraft, an der der Drehmomentschlüssel überprüft wird.
1.11. Der Mittelwert der Verifikationsgerätedaten ist das arithmetische Mittel der auf der Skala des verifizierten Instruments gemessenen Werte, bestimmt aus fünf Messreihen (n-Messreihen) an einem bestimmten Verifikationspunkt. Als M ^ a bezeichnet, wird in Einheiten des Moments der Kraft N.m. angegeben.
1.12. Das Nenndrehmoment ist die Anzeige der Prüfeinrichtung beim Erreichen des Nenndrehmoments der Drehmomenttaste. Markiert M und in Einheiten des Moments der Kraft N.m gegeben
1.13. Der Wert des tatsächlichen Moments an der Prüfstelle ist die Skala des geprüften Instruments an der j. Last an der Prüfstelle. Markiert Mj und gegeben in Einheiten des Moments der Kraft N.m
1.14. Indizierter Wert auf den Drehmomentschlüssel. Es handelt sich um einen Wert, der auf der Drehmomenttaste oder auf der Drehmomentschlüsselskala am jth Verifikationspunkt dargestellt ist. Die Markierung Xj ist in Krafteinheiten N.m oder Teilen angegeben.
1.15. Nennwert an der Drehmomenttaste angegeben. Es ist in der Regel die obere Grenze des Messbereichs. Es ist mit XE gekennzeichnet und wird in Einheiten der Momentkraft N.m oder Teile angegeben.
1.16. Indizierter Wert berechnet aus der theoretischen Kurve der linearen Regression. Es ist mit Xa gekennzeichnet und wird in Einheiten der Momentkraft N.m oder Teile angegeben.
1.17. Der Empfindlichkeitskoeffizient gibt das Verhältnis zwischen den Daten auf der Skala und dem Etalonmoment an. Markiert S.
1.18. Die Wiederholbarkeit des Drehmomentschlüssels ist als Probenahmestandardabweichung von den fünf gemessenen Kraftmomentwerten am j. Prüfpunkt zu berechnen. Es ist mit b 'a in Einheiten des Moments der Kraft N.m. angegeben.
1.19. Die Abweichung der Anzeige ist als Differenz zwischen den angegebenen (oder eingestellten) Werten auf der Drehmomentschlüsselskala für den j. Prüfschritt und dem tatsächlichen Kraftzeitpunkt des Etaloninstruments zu bestimmen. mit fq gekennzeichnet und in Einheiten des Moments der Kraft N.m gegeben
1.20. Der Ausdehnungskoeffizient ist ein Koeffizient, der für die Wahrscheinlichkeit p = 0,95 die Größe des Vertrauensintervalls angibt. Bezeichnet für eine ist dimensionslos.
1.21. Die relative Abweichung der Drehmomentschlüsselanzeige ist die Abweichung der Anzeige relativ zum Messwert. Indiziert q und wird in% angegeben.
1.22. Differenzierbarkeit ist die kleinste Änderung von Daten, die auf der Drehmomentschlüsselskala gelesen oder eingestellt werden können. Bezeichnet r und in Einheiten des Moments der Kraft N.m gegeben
1.23. Die erweiterte Unsicherheit der Drehmomentschlüsselverifikation zeigt das Messsicherheitsintervall für p = 0,95 an. U markiert und in Einheiten der Momentkraft N.m gegeben
1.24. Die beste Messfähigkeit des Labors ist der beste Wert der erweiterten Unsicherheit, die das Labor erreichen kann. Es wird Ubmc genannt und wird in Einheiten der Momentkraft N.m.
1.25. Die standardmäßige Wiederholbarkeitsunsicherheit ist eine partielle Verifikationsunsicherheit, die die Wiederholbarkeit der Drehmomentschlüsselverifikation beinhaltet. Es ist ub 'und wird in Einheiten der Momentkraft N.m.
1.26. Standardunsicherheit der besten Messfähigkeit eines Etalon-Instruments wird verwendet, um die erweiterte Unsicherheit des geprüften Drehmomentschlüssels zu berechnen und als Anteil des Wertes der besten Messfähigkeit und des Ausdehnungskoeffizienten gewonnen. Es ist markiert ubmc a. wird in Einheiten der Momentkraft N.m.
1.27. Die Standardunsicherheit des Mittelwertes gibt eine Abweichung der Messwerte vom Mittelwert an. Für (M) markiert und in Einheiten der Momentkraft N.m angegeben
1.28. Die Standardunsicherheit der Auflösung des Drehmomentschlüssels kennzeichnet die durch die begrenzte Auflösung des Drehmomentschlüssels verursachte Unsicherheit. Zeigt Ur und in Einheiten Moment der Kraft N.m.
1.29. Die erweiterte relative Ungewissheit der Drehmomentschlüsselverifikation gibt das Messsicherheitsintervall für p = 0,95 an. Markiert W und in % des Messwertes angegeben.
1.30. Der relative Wert der besten Messfähigkeit des Labors ist der beste Wert der erweiterten relativen Unsicherheit, die das Labor erreichen kann. Es ist mit Wbmc gekennzeichnet und wird in% des Messwertes angegeben.
1.31. Die relative Standardwiederholbarkeitsunsicherheit ist eine Teilverifikationsunsicherheit mit der Wiederholbarkeit der Drehmomentschlüsselverifikation. Sie ist mit wb ' gekennzeichnet und wird in% des Messwertes angegeben.
1.32. Die relative Standardunsicherheit der besten Messfähigkeit eines Etalon-Instruments wird zur Berechnung der relativen erweiterten Unsicherheit des überprüften Drehmomentschlüssels herangezogen und als Anteil des relativen Wertes der besten Messfähigkeit und des Ausdehnungskoeffizienten gewonnen. Es ist mit wbmc gekennzeichnet und wird in% des Messwertes angegeben.
1.33. Die relative Standardunsicherheit des Mittelwertes zeigt eine Abweichung von Messwerten vom Mittelwert an. Es ist mit wM gekennzeichnet, und es wird in% des Messwertes angegeben.
1.34. Die relative Standardunsicherheit der Auflösung des Drehmomentschlüssels charakterisiert die durch die begrenzte Auflösung des Drehmomentschlüssels verursachte Unsicherheit. Sie ist mit wr bezeichnet und wird in % des Messwertes angegeben.
1.35. Effektive Freiheitsgrade drücken das Gewicht der Wiederholbarkeit in der gesamten Standardunsicherheit der Kalibrierung aus und dienen zur Bestimmung des Ausdehnungskoeffizienten. Es ist markiert vff und in% des Messwertes angegeben.
2 Anforderungen an Moment Keys
2.1 Metrologische Anforderungen
2.1.1 Klassifizierung der Drehmomentschlüssel
2.1.1.1. Richtgrenzabweichung
2.1.1.1.1. Momentschlüssel vom Typ I
Die zulässige Abweichung des Drehmomentwerts, der auf der Drehmomentschlüsselwaage aus den Daten über die gleichzeitig gezeigte Etalon-Instrumentenwaage angezeigt wird, ist für:
a) Klassen A und D: ± 6% des Etalon-Instruments; und
b) Klassen B, C und E: ± 4% des Etalon-Instruments.
2.1.1.1.2. Momenttasten vom Typ II (Grenzmomenttasten)
Die zulässige Abweichung des auf der Skala eingestellten Drehmomentwertes (Klassen A und D) bzw. des Nennwertes (Klassen B und E) vom Drehmomentwert im Maßstab des Etalon-Instruments ist für:
| a) třídy A a B: | ± 4 % údaje stupnice etalonového přístroje a |
| b) třídy D a E: | ± 6 % údaje stupnice etalonového přístroje. |
Die zulässige Abweichung des Soll-Drehmomentwertes vom Messwert auf der Skala des Etalon-Instruments ist für:
| a) třídu C: | ± 4 % údaje stupnice etalonového přístroje a |
| b) třídu F: | ± 6 % údaje stupnice etalonového přístroje. |
Für die Klassen C und F ist der eingestellte Drehmomentwert gleich dem arithmetischen Mittelwert von zehn Messwerten auf dem Etalon-Gerät.
2.1.2 Etalon-Gerät
Für die Prüfung von Drehmomentschlüsseln sind im Anwendungsbereich von W ≤ 1% Etalon-Geräte mit einem gültigen Kalibrierblatt und einer erweiterten Kalibrierunsicherheit zu verwenden.
Etalon-Geräte müssen auf einem ausreichend starren Rahmen montiert werden. Die elektronischen Geräte für größere Momente (über 200 Nm) sind mit einem mechanisierten Ladesystem ausgestattet.
2.2 Technische Anforderungen
2.2.1. Baugewerbe
2.2.1.1 Zuweisung von Anschlussquadranten
Die Größe des Anschlussquadranten wird durch den maximalen Drehmomentwert des Drehmomentschlüssels bestimmt. Die Zuweisung erfolgt nach den in Tabelle 1 angegebenen Werten.
Tabelle 1: Bemessung der Verbindungsquadranten
| Největší hodnota kroutícího momentu | Připojovací čtyřhran jmenovitá velikost |
|---|---|
| N•m | mm |
| 30 | 6,3 |
| 135 | 10 |
| 340 | 12,5 |
| 1000 | 20 |
| 2700 | 25 |
2.2.1.2 Spezifizierter Messbereich
Der Messbereich für Drehmomentschlüssel mit einer Skala deckt den Bereich von 20% bis 100% des maximalen Drehmoments jedes Drehmomentschlüssels ab.
Die Drehmomentschlüsselwaage I muss mit Nullwert gekennzeichnet sein.
2.2.1.3. Skala
Die Erhöhung des Kraftmoments zwischen den beiden Markierungen auf dem Maßstab darf 5 % des größten Wertes des Bereichs nicht überschreiten. Die Differenzierung der Skala r ist die kleinste Figur, die auf der Skala (Typ I Drehmomentschlüssel) oder eingestellt (Typ II Drehmomentschlüssel) sicher angezeigt werden kann.
Drehmomentmesswerkzeuge: Typ I
Abbildung 1. Beispiele für Drehmomentschlüssel vom Typ I
Werkzeuge zur Begrenzung der Drehmomentgröße: Typ II
Abbildung 2. Beispiele für Drehmomentschlüssel vom Typ II
2.2.2. Etiketten und Marken
Die Drehmomentschlüssel müssen mit folgenden Daten dauerhaft und lesbar gekennzeichnet sein:
a) den größten Wert des Nennmoments;
b) die Meßeinheit;
c) den Zweck der Belastung (nur bei Drehmomentschlüsseln mit einem Lastschlüssel); und
d) wenn es sich bei dem Hersteller um eine juristische Person, seinen Geschäftsnamen und ihren Sitz handelt und, falls er es hat, sein Name, ihr Name und sein ständiger Wohnsitz bei der betroffenen natürlichen Person angegeben werden.
Typgenehmigung
3.1. Verfahren zur Typgenehmigung
3.1.1. Anforderungen an die vorgelegten Unterlagen
Der Antragsteller legt Unterlagen gemäß den spezifischen Rechtsvorschriften vor1).
3.1.2. Muster
Der Antragsteller muss auf Antrag des Typprüfers eine Probe des Drehmomentschlüssels zur Durchführung der Typprüfung kostenlos liefern. Diese Probe wird bei der Typgenehmigungsbehörde aufbewahrt.
3.1.3. Anforderungen an ein Etalongerät
Das in Absatz 2.1.2 genannte Etalongerät ist für die Prüfungen zu verwenden.
3.1.4 Umweltbedingungen
Die normalen Bedingungen für das Setzen eines Etalon-Geräts sind während der Prüfungen zu gewährleisten. Die Prüftemperatur muss (23 ± 5) °C betragen.
3.1.5. Grenzwertabweichungen der Anzeige
Die Grenzwertabweichungen der Angabe sind in Absatz 2.1.1.1 angegeben.
3.1.6. Prüfverfahren
Das Prüfverfahren ist das gleiche wie bei der Erst- und Nachprüfung (Absatz 4).
Die Prüfungen sind gemäß Absatz 4 durchzuführen.
3.2. Typgenehmigungsbescheinigung
Die Einzelheiten der Typgenehmigungsbescheinigung sind in einem gesonderten Rechtsakt (2) festgelegt.
4 Überprüfung
4.1 Etalon-Gerät
Die beste Messfähigkeit eines Etaloninstruments muss kleiner oder gleich ± 1 % des gemessenen Drehmoments sein.
Vor Durchführung der Überprüfung muss die Etalon-Einrichtung auf der Drehmomentskala auf Null eingestellt werden.
4.2. Prüftemperatur
Die Prüfung ist durchzuführen, nachdem die Temperatur des Prüfmomentschlüssels und der Kalibriervorrichtung bei der Umgebungstemperatur (23 ± 5) °C ausgewogen wurde.
4.3. Fortschritte bei der Überprüfung
4.3.1. Vor Beginn der Überprüfung ist sicherzustellen, dass
(a) für Drehmomentschlüssel des Typs: I Anzeige oder Anzeige (für elektronische Drehmomentschlüssel) auf Null gesetzt,
b) für Drehmomentschlüssel des Typs I mit einer Skala oder einer numerischen Abweichung, die Blickrichtung beim Ablesen der Werte senkrecht zur Skala oder der numerischen Abweichung;
c) für Drehmomentschlüssel Typ II wird eine Funktionsprüfung der Drehmomentschlüssel fünfmal ohne Messwerte am größten oder Nennmoment im Sinne der Belastung durchgeführt; und
d) für einarmige Drehmomentschlüssel wird die Lastkraft F in der Mitte des Handgriffs aufgebracht.
4.3.2. Die Drehmomentschlüssel müssen in einem Etalon-Instrument mit zunehmendem Drehmoment bis zum Erreichen des Prüfmomentwertes (Angabe des Drehmomentschlüssels oder des Rastschlupfs) geladen werden. Nach Erreichen von etwa 80 % dieses Wertes ist die Beladung in Abständen von einem bis vier Sekunden, die mit dem Drehmomentwert übereinstimmen, schonend durchzuführen, sofern vom Hersteller nichts anderes bestimmt ist.
Bei Drehmomentschlüsseln des Typs Selbst der Drehmomentprüfwert überschritten wird die Prüfung wiederholt.
Die Drehmomentschlüssel des Typs II müssen den entsprechenden Drehmomentprüfwert haben, die Prüfung beginnt mit dem niedrigsten Wert.
4.4. Prüfverfahren
Die Drehmomentschlüsselprüfung muss an drei Punkten der Drehmomentschlüsselwaage durchgeführt werden, die 20 %, 60 % und 100 % des Nennmoments des Drehmomentschlüssels entsprechen.
Die Prüfung des Drehmomentschlüssels nach Typ II, Klasse B und E erfolgt auf dem Nennmomentwert.
Wird die Marke nicht für 20 % des größten Drehmoments auf der Drehmomentschlüsselskala markiert, so ist die Prüfung auf der nächstniedrigeren Markierung durchzuführen.
Die Anzahl der Messungen in jedem Sinne des Drehmoments und an jedem Punkt der geprüften Skala muss wie folgt betragen:
(a) Typ I, alle Klassen: fünf aufeinanderfolgende Zeiten an jedem Messpunkt;
b) Typ II, Klasse A und D: fünf aufeinanderfolgende Zeiten an jedem Meßpunkt;
c) Typ II, Klasse B und E: fünf aufeinanderfolgende Zeiten zu Nennwert; und
(d) Typ II, Klasse C und F: 10 aufeinanderfolgende Zeiten an jedem Messpunkt.
Die Grenzabweichung der Angabe für jeden geprüften Punkt der Drehmomentschlüsselwaage muss kleiner sein als die in Absatz 2.1.1. genannten Werte.
4.5 Bewertung der Überprüfung
Die Überprüfung erfolgt auf dem auf den konstanten Wert der Drehmomentschlüsselskala eingestellten Drehmomentwert.
4.5.1 Bestimmung des Drehmomentschlüsselempfindlichkeitskoeffizienten S
Der Drehmomentschlüsselempfindlichkeitskoeffizient S wird gemäß Gleichung (1) berechnet. Der Empfindlichkeitskoeffizient ist das Verhältnis des Sollwerts der Drehmomentschlüsselkraft und des Mittelwerts der Messwerte.
S = Xm ^ 1
4.5.2 Bestimmung des Mittelwerts aus Messwerten von M
Der Mittelwert ist als arithmetisches Mittel der n Meßreihe für jedes nach Gleichung (2) gemessene Drehmoment zu berechnen:
M?
4.5.3 Bestimmung der Wiederholbarkeit des Drehmomentschlüssels b '
Die Wiederholbarkeit des Drehmoments b 'Taste wird gemäß Gleichung (3) berechnet. Die Wiederholbarkeit wird als Standardabweichung von der für jeden Drehmomentwert gemessenen Menge von n Werten berechnet.
b '= ij = 1nMj-M ^ 2n-1. 3
4.5.4 Bestimmung der Grenzabweichung der Drehmomentschlüsselanzeige fq
Die Grenzabweichung der Anzeige wird für Drehmomentschlüssel bestimmt, für die die Skala in Drehmomenteinheiten angegeben ist. Es ist nach der Gleichung (4) als Differenz zwischen dem tatsächlichen Drehmomentwert und dem für einen bestimmten Grad dieses Drehmoments erfassten Mittelwert zu berechnen.
fq = X-M. TO4
4.6 Verifikationsblatt
Die Anforderungen der Bescheinigung sind in spezifischen Rechtsvorschriften festzulegen3). Der geprüfte Drehmomentschlüssel ist von der Behörde anzugeben, die die Überprüfung durch die amtliche Marke (4) durchführt.
1) Dekret Nr. 262 / 2000 Coll., die Einheitlichkeit und Korrektheit von Zählern und Messungen, geändert durch Dekret Nr. 344 / 2002 Coll.
2) § 3 Dekret Nr. 262 / 2000 Coll.
3) Anhang 2 des Erlasses Nr. 262 / 2000 Coll.
4) § 6 Dekret Nr. 262 / 2000 Coll.
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Informationen zur Vorschrift
| Zitierung | Dekret Nr. 66 / 2004 Coll., zur Festlegung von Anforderungen an Steuermomentschlüssel |
|---|---|
| Art der Vorschrift | - |
| Autor | - |
| Sammlung | Gesetzessammlung |
| Verkündungsdatum | 24.02.2004 |
|---|---|
| In Kraft seit | 01.03.2004 |
| In Kraft bis | - |
| Status | Gültig |
Der Wortlaut der Vorschrift hat informativen Charakter.
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